bc

Meine grausamen Alphas täuschen

book_age18+
detail_authorizedAUTHORIZED
68
FOLLOW
1K
READ
dark
HE
fated
friends to lovers
shifter
badboy
kickass heroine
werewolves
campus
pack
war
like
intro-logo
Blurb

Kai Savage wurde als Junge großgezogen. Nicht aus freien Stücken – sondern um zu überleben.

Sie ist eine Goldene Wölfin, eine seltene und äußerst mächtige Gestaltwandlerin. Ihre Gabe erlaubt es ihr, Materie selbst zu manipulieren. Elektronen beugen sich ihrem Willen, sodass sie aus nahezu allem Elektrizität erschaffen kann. Eine derart gefährliche Kraft bleibt niemals lange unbemerkt.

Noch bevor sie geboren wurde, hatte die Gefährtin des Betas eine Vision: Kai würde eines Tages gefangen genommen werden. Ihre Gabe würde als Waffe missbraucht, ihr Körper als Mittel zur Zucht benutzt werden. Niemand wusste, wer sie holen würde – nur, dass dieser Tag kommen würde. Also traf das Winter-Rudel eine drastische Entscheidung. Sie versteckten sie. Zogen sie als Jungen groß. Und erzählten der Welt, Kai Savage sei ein außergewöhnlich begabter junger Mann, bestimmt dazu, ein Krieger zu werden – nichts weiter.

Und es funktionierte.

Bis jetzt.

König Vaden, der skrupellose Herrscher aller Werwölfe, hat eine neue Akademie gegründet – ein einjähriges Elite-Trainingsprogramm, zu dem jeder Alpha sämtliche seiner Söhne schicken muss. Ohne Ausnahme. Kai muss ihr Rudel verlassen, sich unter lauter Alphas verbergen und ein ganzes Jahr im Territorium des Königs überleben … während sie das größte Geheimnis ihres Lebens verbirgt.

Doch das Schicksal ist noch lange nicht mit ihr fertig.

Denn ausgerechnet zwei gefürchtete Alphas – die brutalen und unnachgiebigen Anführer der Bloodclaws und der Redfangs – werden ihre Zimmergenossen. Zwei Männer, denen sich niemand entgegenzustellen wagt.

Sie hassen einander leidenschaftlich.

Und schlimmer noch: Sie sind ihre Gefährten.

Nun muss Kai alles riskieren, um ihr Geheimnis, ihre Macht und ihr Herz zu schützen – denn ihr wahres Schicksal anzunehmen könnte sie zerstören.

Und währenddessen regt sich etwas im Schatten.

Ein weiterer Alpha – geduldig, grausam und unbarmherzig – wartet immer noch darauf, dass sich die alte Vision erfüllt.

Noch immer jagt er die Goldene Wölfin.

Noch immer träumt er von dem Tag, an dem sie ihm in die Hände fällt.

Dies ist Band 3 von „Winter Rudel“, kann aber auch unabhängig gelesen werden.

Band 1: Die Bücherwürmer der Drillinge

Band 2: Die abgelehnte Ärztin der Vierlinge

Triggerwarnung: Diese Geschichte ist eine Slow-Burn-Dark-Romance und enthält Themen wie b**m, Stalking, Gewalt, Blut und Mord. Explizite Inhalte – nur für Leser ab 18 Jahren. 

chap-preview
Free preview
Kapitel 1 - Kai
KAI POV Der Flughafen roch nach Menschen und billigem Kaffee. Nicht gerade der Empfang, den ich mir für den Beginn des gefährlichsten Jahres meines Lebens vorgestellt hatte. Ich zog die Kapuze tiefer über meinen Kopf und rollte den Griff meiner Reisetasche hinter mir her, während ich an den Gates vorbeiging. Mein Handy summte in meiner Tasche, und ich holte es heraus, ohne meinen Schritt zu verlangsamen. Mama: Sag uns Bescheid, sobald du an der Akademie angekommen bist. Bitte. Ich: Bin sicher gelandet. Ich rufe an, sobald ich mich eingerichtet habe. Versprochen. Drei Sekunden später: Mama: Sei vorsichtig. Ich verdrehte die Augen. Ich bin immer vorsichtig, Mama. Das ist ja gerade der Punkt. Ich war seit meiner Geburt auf diesen Moment vorbereitet worden. Vielleicht sogar schon vorher. Seit dem Tag, an dem sie beschlossen hatten, dass ich nicht Kai, das Mädchen, sein konnte – sondern Kai, der Geist, werden musste. Der Krieger. Die Lüge. Mein blondes Haar war kurz geschnitten – fast zu kurz. Scharfe Kanten umrahmten mein Gesicht, keine Weichheit mehr, die mich verraten könnte. Der maskierende Anhänger um meinen Hals unterdrückte meinen natürlichen Geruch und hüllte mich in etwas Neutrales, Maskulines. Mein Körper war nicht so massig wie der eines Alpha-geborenen Mannes, sondern schlank und beweglich. Stark. Ich hatte nicht die Sanduhrfigur meiner Mutter oder ihre göttlichen Brüste, Gott sei Dank. Meine Kurven waren unter weiten Jeans, einem lockeren Sweatshirt und einer Schicht aus eng anliegendem, festem Stoff versteckt. Niemand würde es wissen. Niemand durfte es wissen. Die Akademie des Werwolfkönigs war kein Ort für Fehler. Und ich war nicht hier, um welche zu machen. Ich trat durch die Schiebetüren hinaus in die schwüle Luft Washingtons, wo mich der Lärm des Verkehrs und der Stimmen wie eine Wand traf. Da sah ich ihn. Ein riesiger Mann – nein, Wolf – stand in der Nähe des Bordsteins und hielt ein Schild mit blockartigen Buchstaben hoch: „KAI SAVAGE“ Nun. Ich glaube, ich habe meine Mitfahrgelegenheit gefunden. Der Mann sah auf, als ich näher kam, senkte das Schild, lächelte aber nicht. Seine Augen waren scharf – zu scharf für jemanden, der nur zum Flughafen fährt. Seine gesamte Erscheinung schrie nach Royal Guard: groß, breit, vollkommen still, als könnte er in einem Herzschlag von null auf hundert beschleunigen und dir die Kehle durchschneiden. „Savage?“, fragte er mit rauer, abgehackter Stimme. Ich nickte einmal. „Ja.“ Er bot mir nicht an, mir mit meinem Koffer zu helfen, was ich zu schätzen wusste. Weniger Aufmerksamkeit, weniger Risiko. Ich schob ihn in den Kofferraum des SUVs, stieg ein und schnallte mich aus Gewohnheit an. „Wir machen noch einen Stopp“, sagte er, als er sich hinter das Steuer setzte: „Wir müssen noch einen Alpha am Bahnhof abholen.“ „Von mir aus“, murmelte ich, lehnte mich zurück und ließ das Brummen des Motors auf mich wirken. Die Fahrt verlief ruhig. Kein Smalltalk, keine Fragen. Nur leise Instrumentalmusik im Hintergrund, wie sie wahrscheinlich in Wolf-Spas oder High-End-Rudeln gespielt wird. Ich konzentrierte mich auf die Straße vor mir, sowohl im wörtlichen als auch im übertragenen Sinne. Ein Jahr. Ein Jahr körperliches und mentales Training, Prüfungen, Disziplin und Täuschung. Ein Jahr, in dem ich mit jedem Atemzug gelogen hatte. Ich wusste bereits, dass ich auffallen würde. Allein meine Größe würde mich zu einem Ziel machen – kleiner, schlanker, leichter als der typische Alpha-Mann. Sie würden mich für schwach halten. Sollen sie doch. Ich war mit vier älteren Brüdern aufgewachsen, die mich als Sparringspartner benutzten und mir beibrachten, wie man Schläge einsteckt, ohne zusammenzuzucken. Ich konnte einen Gegner mit fünf oder weniger Bewegungen entwaffnen – mit drei, wenn er dumm war. Druckpunkte, Schwung, Hebelwirkung. Geschwindigkeit statt Kraft. Sie würden versuchen, mich zu Boden zu werfen. Und ich würde sie begraben, lächelnd. Das Auto wurde langsamer und bog auf den Parkplatz des Bahnhofs ein. Der Fahrer stellte den Motor ab, stieg aus und bewegte sich mit derselben kontrollierten Ruhe wie zuvor. Er wartete am Bürgersteig und suchte in der Menge nach dem nächsten Rekruten. Ich blieb im Auto sitzen und beobachtete ihn durch die getönten Scheiben. Eine große Gestalt stieg von der Plattform und kam auf das Auto zu. Breite Schultern. Designerjeans. Perfekt zerzauste Haare, für die wahrscheinlich eine halbe Stunde und ein persönlicher Stylist nötig waren, um sie genau richtig zu stylen. Großartig. Er bewegte sich, als gehöre ihm die Welt – selbstbewusst, arrogant, mit dieser lässigen Überheblichkeit, die nur reiche, verwöhnte Alphas an den Tag legen können, ohne dafür geschlagen zu werden. Der Royal Guard nickte ihm leicht zu, ohne sich dabei zu bewegen: „Du bist Reyes?“ Der Bengel grinste: „Offensichtlich.“ Sein Blick wanderte über den SUV und blieb dann hinter dem Fenster auf mir haften. Und in diesem Moment wusste ich es. Das würde nicht funktionieren. All die vorsichtige Hoffnung, die ich mir erlaubt hatte – die Vorstellung, dass ich vielleicht, nur vielleicht, jemanden finden würde, mit dem ich reden könnte, jemanden, der mich nicht wie einen Freak oder eine Bedrohung behandeln würde – schrumpfte in diesem Moment zusammen und starb. Er warf mir einen langen, abweisenden Blick zu, als würde er mich bereits in seiner mentalen Rangordnung einordnen und mich für unzulänglich befinden. Perfekt. Mit Hass konnte ich umgehen. Ich war auf Schlimmeres vorbereitet. Ich erwiderte seinen Blick und fügte gerade genug Verachtung hinzu, um sicherzustellen, dass er sie auch bemerkte. Gegenseitige Abneigung. Wie beruhigend. Der Bengel ließ sich in das Auto gleiten, als wäre es sein Thron, warf seine Designertasche über den Sitz und breitete sich mit der Selbstverständlichkeit eines Menschen aus, der in seinem Leben noch nie ein Nein gehört hatte. Er warf mir nicht einmal einen Blick zu, als er sich anschnallte, aber natürlich konnte die Stille nicht lange anhalten. „Also“, sagte er und dehnte das Wort wie Kaugummi zwischen seinen Zähnen. „Ich bin Reyes Silver, aus dem Silvermoon-Rudel.“ Natürlich war er das. Ich kämpfte gegen den Drang an, zu stöhnen. New York. „Kai“, antwortete ich knapp. Er drehte den Kopf und musterte mich, jetzt, wo wir auf engstem Raum zusammen saßen. Etwas flackerte in seinen Augen – Anerkennung. Interesse. Ärger. „Kai... Savage?“, fragte er langsam, sein Blick wurde schärfer. Und schon sank mir das Herz in die Hose. Na toll. Mein Name machte alles nur noch schlimmer. „Du bist der andere Sohn der Savage-Drillinge?“ Meinte er das ernst? „Ja. Kai Savage. Gleicher Nachname. Alpha. Was denkst du?“ gab ich trocken zurück. Er blinzelte und verzog amüsiert die Lippen. „Dann sind deine Brüder jetzt die Savage-Vierlinge?“ Dieses Gespräch fand nicht wirklich statt. Ich starrte ihn an. „Noch einmal. Kai Savage. Immer noch kein Klon. Aber danke für die Mathematikstunde.“ Er lachte – lachte tatsächlich – und lehnte sich zurück, als würden wir uns über einen Witz unterhalten. „Oh mein Gott, du siehst so anders aus als sie!“, sagte er grinsend. „Ich habe deine Brüder beim letzten Paarungsball in New York getroffen. Ich hätte nie gedacht, dass du... “ „Was?“, unterbrach ich ihn mit eisiger Stimme. Er blinzelte. „Dass sie einen Bruder wie mich haben?“, beendete ich seinen Satz mit einem Tonfall, der scharf genug war, um Blut zu vergießen. Reyes zögerte. Ausnahmsweise grinste er nicht. Nur ein flüchtiger Ausdruck von etwas anderem – Überraschung? Verärgerung? Neugier? Es spielte keine Rolle. Bevor er antworten konnte, drehte ich mich mit zusammengebissenen Zähnen zum Fenster. Die Reise hatte gerade erst begonnen, und schon wollte ich einen Kadetten erwürgen. Wenn die Mondgöttin Sinn für Humor hatte, dann war er verdreht. Der SUV rollte zurück auf die Autobahn, Bäume huschten in einem verschwommenen Grün und Grau am Fenster vorbei. Ich starrte sie an, die Arme verschränkt, den Kiefer zusammengebissen. Ich spürte, wie sein Blick alle paar Minuten zu mir huschte, wie eine Mücke, die sich weigerte zu sterben. Schließlich brach er natürlich zusammen. „Also... redest du?“ fragte Reyes und zog das letzte Wort in die Länge, als wäre ich eine Ausstellung hinter Glas. Ich zuckte nicht einmal mit der Wimper. „Nicht mit Leuten, die dumme Fragen stellen.“ Er lachte schnaubend: „Empfindlich. Lass mich raten – mittleres Kind-Syndrom?“ „Ich bin die Jüngste“, sagte ich. „Ah. Das erklärt deine Einstellung.“ Ich warf ihm einen Blick zu. „Und du musst ein Einzelkind sein. Du strahlst diese ‚Meine Mutter hat mir jeden Morgen gesagt, dass ich etwas Besonderes bin‘-Energie aus.“ Er grinste und streckte seine Arme hinter seinem Kopf aus. „Eigentlich bin ich der Erstgeborene. Der zukünftige Anführer. Ausgebildet, um zu führen, nicht um Fremde auf dem Rücksitz zu beleidigen.“ „Gut, dass du beides nicht besonders gut kannst“, murmelte ich. Er lachte wieder. Der Mistkerl hatte ein gutes Lachen, das hasste ich. Tief, sanft, als hätte er sich noch nie in seinem Leben um etwas wirklich Wichtiges sorgen müssen. „Du bist witzig, Savage“, sagte er. „Das muss ich dir lassen.“ „Ich habe nicht um gute Noten gebeten.“ Dann wandte er sich mir zu, den Kopf geneigt, als würde er etwas Neues entdecken. „Du bist nicht so, wie ich erwartet hatte.“ „Ja? Was hast du erwartet? Jemanden, der dich anfleht, sich beim Mittagessen zu dir setzen zu dürfen?“ Reyes grinste, aber diesmal erreichte das Grinsen nicht seine Augen. „Ehrlich gesagt? Ich dachte, alle Savage-Jungs wären Klone. Große, laute, nach Testosteron riechende Alpträume.“ „Und stattdessen hast du mich“, sagte ich mit flacher Stimme. „Genau.“ Er musterte mich erneut, die Augenbrauen hochgezogen. „Du bist nicht laut. Du bist nur... scharfsinnig. Gespannt.“ Ich hielt seinem Blick stand: „Du bist bei weitem nicht so dumm, wie du aussiehst.“ „Danke“, sagte er grinsend. „Glaube ich.“ Es wurde wieder still, eine dichte Stille. Die Straße schlängelte sich nun durch den Wald, lange Schatten tanzten über die Windschutzscheibe. Ich spürte, wie der Anhänger gegen mein Schlüsselbein drückte – meine geliehene Identität summte gegen meine Haut. Er wusste es nicht. Niemand wusste es. Aber je länger er mich so ansah, als wäre er neugierig, desto mehr verkrampfte sich mein Magen. „Lass mich raten“, sagte ich plötzlich, um die Stimmung zu ändern. „Du bist der Typ, der sein eigenes Proteinpulver mit in die Akademie gebracht hat, oder?“ Er tat so, als würde er nach Luft schnappen. „Wie kannst du es wagen. Ich bin beleidigt. Ich benutze nur importiertes.“ Ich verdrehte die Augen. „Natürlich tust du das.“ Reyes lehnte sich mit einem Grinsen zurück und tippte mit der Kante seines Sneakers gegen den Sitz vor ihm. „Dieses Jahr wird lustig.“ „Nicht, wenn du die ganze Zeit redest, dann wird es das nicht.“ Er lachte erneut: „Ich fange an, dich zu mögen, Kai Savage.“ Ich drehte mich wieder zum Fenster und murmelte: „Das ist bedauerlich.“ Aber ein Teil von mir, der sich auf Hass, Schläge und Ignoranz vorbereitet hatte, fühlte sich seltsamerweise... erleichtert. Ich würde lieber überheblich als grausam sein. Lieber nervig als misstrauisch. Ich musste nur den ersten Tag überstehen. Und dafür sorgen, dass niemand genau genug hinschaute, um die Wahrheit zu erkennen.

editor-pick
Dreame-Editor's pick

bc

Zweimal Abgelehnt

read
1K
bc

Die verborgene Luna

read
1.8K
bc

Sie ist nicht meine Luna

read
1K
bc

Die zweite Chance der Kriegerin

read
2.2K
bc

Alphas weggelaufene Gefährtin

read
3.7K
bc

Magische Erneuerung

read
1K
bc

Drei Schicksalsherzen

read
5.0K

Scan code to download app

download_iosApp Store
google icon
Google Play
Facebook