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STRIPTEASE FÜR MEINEN HEIßEN ARZT-BABYDADDY

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Eines Nachts in Hamburg.

Ein positiver Schwangerschaftstest.

Eine Lüge, die alles veränderte.

Er erinnert sich nicht an mich.

Oder zumindest habe ich mir das eingeredet.

Dr. Karl Reich ist ein Gott im Operationssaal – und ein Teufel überall sonst. Tagsüber herrscht er über die Kardiologie mit gnadenloser Präzision. Nachts beobachtet er als anonymer Milliardär, wie ich an der Stange tanze, weil das Leben mir keine besseren Optionen lässt.

Was er nicht weiß: Vor vier Jahren schenkte mir diese Nacht in Hamburg einen perfekten kleinen Jungen.

Kuno.

Seinen Sohn.

Ich hätte es ihm sagen sollen.

Habe ich aber nicht.

Denn Geheimnisse bleiben in Berlin nicht lange begraben.

Und wenn die Wahrheit ans Licht kommt, will Karl nicht nur Antworten.

Er will Kontrolle.

Er will, was ihm gehört.

Karl Reich ist ein Reich.

Und Reichs fragen nicht.

Jetzt kommt er… nach uns.

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Min Du verarschst mich doch. Der Flur schwankte kurz, und für einen Moment wusste ich nicht, ob es das Gebäude war oder mein Herz, das völlig aus dem Takt geriet. Nein. Auf keinen Fall. Dieses Lächeln. Dieses unverfrorene, furchtbar reizende, ich-kann-mich-aus-jeder-Situation-rausreden-Lächeln, das ich aus jeder Menschenmenge, aus jeder Stadt, aus jedem Leben hätte erkennen können. Es konnte nicht er sein. Doch dann drehte er sich ganz um und kam den Krankenhausflur auf uns zu, als wäre es nur ein gewöhnlicher Dienstag – und nicht der Moment, in dem meine Vergangenheit direkt in meine Gegenwart spazierte, versehen mit einem Namensschild. Sein Haar war dunkler geworden, eher tintenschwarz als braun, etwas länger, ein kalkuliertes Chaos, das lächerlich hätte wirken sollen und es irgendwie nicht tat. Der Anzug makellos, dunkle Linien über breiten Schultern und kräftiger Statur – maßgeschneiderte Kompetenz, kein billiger Glanz. Dieser Kiefer. Dieser Mund. Diese Augen, die früher lachten, bevor seine Worte es taten. Unverändert. Mein Blick fiel, bevor ich ihn zurückhalten konnte. Helle Schuhe. Makellos sauber. Dieselbe Marke. Dasselbe weiche Leder. Als ich diese Schuhe das letzte Mal gesehen hatte, hingen sie an der Fußstütze einer Bar in Hamburg, während er sich vorbeugte und mir erzählte, er käme aus Texas. Mein Magen drehte sich um. Er war Kardiologe? Was zur Hölle? Damit hatte ich definitiv nicht gerechnet. Eine Hand glitt lässig in die Hosentasche, vertraut und bequem. Die andere hielt eine Akte – weiß, klinisch, völlig fehl am Platz in seiner Hand. Als er unseren kleinen Halbkreis erreichte, breitete sich sein Lächeln aus, locker und geübt, als hätte es noch nie jemandem etwas gekostet. „Hallo zusammen.“ „Hallo“, antwortete die Gruppe im Chor. „Siehst du?“ Megans Ellbogen bohrte sich schärfer in meine Rippen, gerade so, dass ich zusammenzuckte. Sie vibrierte förmlich. „Ich hab’s dir doch gesagt, der ist heiß.“ Heiß war nicht das Wort. Katastrophal, vielleicht. Mein Hals wollte nicht. Die Luft kratzte trocken und nutzlos, blieb dann hoch in meiner Brust stecken. Plötzlich wurde ich mir meines eigenen Herzschlags extrem bewusst, der gegen meine Rippen hämmerte, als wollte er sich herausboxen. Ich hätte nie gedacht, dass ich ihn wiedersehen würde. „Bitte kommen Sie kurz in dieses Zimmer.“ Seine Stimme rollte über uns – tief, samtig, gewickelt in diesen unfair sexy australischen Akzent. Natürlich hatte er einen Akzent. Wir folgten ihm in ein kleines Büro, ein weißer Kasten mit grellem Licht und viel Edelstahl. Er bewegte sich, als gehörte die Luft ihm, als hätte sich der Raum selbst umgestellt, nur weil er ihn betrat. Dieses gleiche Aura – Macht, Kontrolle, völlige Leichtigkeit. Wir drängten uns zu einer lockeren Gruppe zusammen, und ich blieb ganz hinten, versuchte, mich in der Wand zu verkriechen. Ich sah furchtbar aus. Meine Haare standen wie ein Stromschlag, mein Shirt war falsch, mein Make-up hielt kaum noch. Ich wollte nach Hause, meinen ganzen Kleiderschrank auskippen und von vorne anfangen. Gott. Warum hatte ich das angezogen? „Mein Name ist Karl Reich.“ Er lehnte sich gegen die Kante des Schreibtisches. „Danke, dass Sie sich für ein Praktikum bei mir beworben haben. Ich freue mich auf das kommende Jahr mit Ihnen allen.“ Karl. Der Name landete wie ein Stein in meinem Magen. „Hi, ich bin Luise“, sprang Luise vor, als hätte sie ihr ganzes Leben auf diesen Moment gewartet. Sie streckte die Hand aus, die Augen funkelten. „Ich freue mich schon, Sie kennenzulernen.“ Ihr Lächeln war so strahlend, dass es fast beleidigend wirkte. Ein Flackern von Amüsement huschte über sein Gesicht, bevor er es glättete, wieder professionell. „Ich bin Dirk“, sagte der große Kerl neben ihr. „Freut mich, Dirk“, antwortete Karl mit einem lockeren Nicken. „Ich bin Rolf.“ „Hallo.“ Wieder ein geübtes, höfliches Lächeln. „Ich bin Katrin.“ Er schenkte ihr ein breiteres Grinsen. „Hallo, Katrin.“ Sie schüttelten sich die Hände. „Ich bin Jens. Es ist mir eine Ehre, Sie kennenzulernen“, erklärte er, aufgebäumt, als säße er bei einer königlichen Audienz. KARLs Mund verzog sich. „Ganz meinerseits.“ Und dann war ich an der Reihe. Ich löste mich vom Rand der Gruppe und trat vor. Meine Beine fühlten sich an, als hätte jemand sie gegen instabile Möbelstücke ausgetauscht. Er sah auf, und sein Gesicht veränderte sich. Nur einen Hauch. Gerade genug. Sein Ausdruck wechselte von offen und charmant zu… leer. Seine Augen trafen meine, und etwas Scharfes blitzte dort auf, bevor er es vergrub. Mein Herz blieb stehen, dann setzte es so heftig wieder ein, dass ich fast ins Schwanken geriet. „Hallo, ich bin Minna“, brachte ich heraus. Er runzelte die Stirn, ein winziger Zug zwischen den Brauen, die Augen nie von meinem Gesicht lassend. „Minna“, wiederholte er, als würde er das Wort schmecken, es bestätigen. Ich streckte die Hand aus. Sie zitterte. Bitte, lass ihn das nicht sehen. Er nahm sie. Hitze schoss meinen Arm hoch – elektrisch, sofort, wie ein Stromschlag. Mein Atem blieb so hängen, dass ich fast laut schnappte. Für einen Moment vergaß ich, dass noch jemand im Raum war. Dann schüttelte er leicht den Kopf, als müsste er sich selbst aus einem Traum reißen, und sein Griff wurde wieder präzise und professionell. „Freut mich, Sie kennenzulernen, Minna“, sagte er glatt. Lügner. Unsere Blicke blieben ineinander verhakt, sein Daumen streifte einmal meine Knöchel, bevor er losließ. Ein Geisterlächeln huschte über seinen Mund, da und weg in einem Herzschlag. Ich senkte den Blick, die Wangen glühend. Heiliger Mist. Wie wahrscheinlich war es, ihm hier zu begegnen? In diesem Krankenhaus? „Dr. Reich, Sie haben einen Anruf“, sagte eine Krankenschwester von der Tür aus. Er warf einen Blick hinüber, dann zurück zu uns. „Geben Sie mir bitte zehn Minuten.“ Er schenkte der Gruppe ein entschuldigendes Lächeln, bevor er den Flur hinaufschritt, die Schultern entspannt, als hätte er gerade nicht mein ganzes Nervensystem in Brand gesetzt. „Ich gehe auf die Toilette“, platzte es aus mir heraus, während ich schon zurückwich. Niemand sah wirklich hin. Gut. Ich drehte mich in die entgegengesetzte Richtung und ging den Flur hinunter. Die Handflächen feucht, die Haut zu gespannt. Ich stolperte in einen Innenhof, drückte die schwere Tür auf wie auf der Flucht. Kühle Luft schlug mir ins Gesicht, roch nach frisch gemähtem Gras und Zigarettenrauch. Ein paar kümmerliche Sträucher, eine Betonbank, ein Stück Himmel, eingefasst von Ziegeln. Ich griff zum Handy und rief Ingrid an. „Hey, wie läuft der erste Tag?“ meldete sie sich nach dem zweiten Klingeln. „Oh mein Gott.“ Meine Stimme kam stranguliert heraus. „Er ist es.“ „Hä?“ „Mr. Hot ist der Arzt, bei dem ich mein Praktikum mache.“ Eine kurze Stille. „Mr. Hot?“ „Ich meine es ernst, Inge. Ich kann es nicht fassen.“ „Bist du sicher, dass du ihn erkannt hast?“ „Es ist er“, schnappte ich. „Dasselbe Gesicht, dieselbe Stimme, dasselbe… alles.“ „Krass.“ Sie lachte, halb schockiert, halb erfreut. „Wow. Ich hab dir doch gesagt, heute den Rock anzuziehen.“ Ich blickte auf meine sackigen Hosen und das langweilige Oberteil. Meine Sneakers. Mein mühsam-nicht-gemachtes Haar. „Oh Gott, Inge, das ist ein Desaster. Ich bin die Idiotin, die er nie zurückgerufen hat.“ „Und was machst du jetzt?“ Ich schloss die Augen, lehnte mich gegen die kalte Ziegelwand. „Ich weiß es nicht.“ „Wo bist du gerade?“ „Im Innenhof.“ Ich blickte mich um. „Er nimmt gerade einen Anruf an.“ „Dann geh wieder rein. Wen interessiert’s? Tu einfach normal.“ „Ja.“ Ich schluckte. „Ja, ich denke schon.“ „Soll ich Wein besorgen?“ Sie kannte die Antwort schon. „Kauf ’ne Kiste.“ Sie lachte leise. „Tschüss. Liebe dich.“ „Ja. Tschüss.“ Ich legte auf, starrte einen Moment lang auf mein Spiegelbild im dunklen Handybildschirm, steckte es dann zurück in die Tasche und zwang mich zu atmen. In weniger als zehn Minuten würde ich zurück in diesen Raum müssen, ihm in die Augen sehen und so tun, als hätte das, was wir in Hamburg hatten, nie stattgefunden. Für ein ganzes Jahr. Aus mehr Gründen, als er je wissen würde.

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