Der Schrei, den Jasmine nicht herausbrachte, hallte nur in ihrem Inneren wider. Luna lag schlaff in ihren Armen, das kleine Gesicht blass im Mondlicht, die schwarzen Augen jetzt geschlossen. Kael kniete neben ihnen, seine Hände zitterten, als er das Kind berührte. Seraphina stand wie erstarrt, die Hände noch halb erhoben, als wollte sie den Moment zurückdrehen. „Was hat sie gesagt?“, fragte Kael mit rauer Stimme. „Sie hat mit der Stimme unserer Mutter gesprochen“, flüsterte Jasmine. „Sie hat mich aufgefordert zu wählen. Das Band aufzugeben. Dich aufzugeben. Luna aufzugeben. Und dann… dann ist Luna einfach gefallen.“ Kael nahm das Kind vorsichtig hoch. Er presste es an seine Brust, als könnte er es mit seiner Körperwärme zurückholen. „Sie atmet. Ihr Herz schlägt. Aber sie ist kalt. Zu ka

