Kapitel Vierundfünfzig

1231 Words

Marcos Perspektive „Was meinst du, was wir tun sollten?“, fragte ich. Lilian saß mir in meiner Kammer gegenüber. Der Raum war still, aber die Stille fühlte sich schwer an. Sie stand langsam auf und ging auf mich zu. „Hör zu, mein Alpha“, sagte sie sanft. „Du hast das Rudel. Sie respektieren dich. Niemand wagt es, sich dir zu widersetzen.“ „Das beantwortet meine Frage nicht“, erwiderte ich. Ich fuhr mir mit einer Hand durch die Haare. „Die Rudelmitglieder sind wütend. Kinder sind tot. Was meinst du, was ich tun sollte?“ Lilian blieb vor mir stehen. „Du musst dir nicht zu viele Sorgen machen. Du hast bereits die Heiler gerufen. Lass sie herausfinden, was die Kinder getötet hat. Wenn sie die Ursache entdecken, wird alles klar werden.“ Ihre Stimme war ruhig. Zu ruhig. „Aber bis dahin?“

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