Avas Perspektive Ich konnte nicht schlafen. Der Lärm draußen hörte nicht auf. Zuerst dachte ich, ich würde träumen. Aber dann hörte ich es wieder – Schreie. Laufende Schritte. Etwas, das zerbrach. Mein Herz begann schnell zu schlagen. Langsam setzte ich mich im Bett auf. Das Zimmer war dunkel, aber der Lärm draußen war laut genug, dass sich die Wände dünn anfühlten. Ich schob die Decke weg und stand auf. Ich ging zur Tür. Die Luft fühlte sich schwer an. Als ich die Schlafzimmertür öffnete, war der Flur dämmrig. Fackeln brannten entlang der Wände, aber die Schatten bewegten sich wie etwas Lebendiges. Ich trat hinaus. Bevor ich weit gehen konnte, eilte Mai auf mich zu. Sie stellte sich schnell vor mich und versperrte mir den Weg. „Madam Ava, Sie dürfen nicht hinausgehen“, sagte si

