Avas Perspektive Der Wald war nicht einfach nur lebendig – er beobachtete mich. Jedes Blatt, jeder Ast, jede Bewegung des Wassers schien sich meiner bewusst zu sein, auf meinen Herzschlag, meinen Atem, meine Angst abgestimmt. Ich war zuvor durch ihn gegangen, ohne zu wissen, dass er mich sehen konnte. Jetzt wusste ich es, und dieses Gefühl war zugleich beängstigend und berauschend. Helena blieb dicht bei mir, ihre Nähe erdete mich, selbst als der Wald in meinen Adern flüsterte. Rowan ging voraus, still, kaum mehr als ein Schatten, und doch wirkte er irgendwie größer als die Bäume selbst. „Hier entlang“, murmelte er und führte uns zu einer kleinen Lichtung, auf der uralte Steine aus der Erde ragten. Die Schnitzereien waren vom Alter gezeichnet, doch unter seiner Berührung begannen die S

