Marios Perspektive Der Wald war zu still. Nicht die friedliche Art von Stille – sondern jene, die auf den Ohren lastete, schwer und wachsam, als würde das Land selbst den Atem anhalten. Ich stand an der Grenze des Moonlight-Rudels, die Hände zu Fäusten geballt, und starrte in den dunklen Wald vor mir. Ava war dort draußen. Ich konnte es fühlen. Nicht das Mate-Band – nicht mehr. Das war vor drei Jahren durch meine eigenen Worte zerrissen worden. Worte, die ich nie wirklich so gemeint hatte. Worte, erzwungen aus einem Geist, der durch Gift, Manipulation und schwarze Magie verdreht worden war. Und trotzdem zog mich etwas zu ihr. Ein dumpfer Schmerz saß tief in meiner Brust, konstant, wie eine Wunde, die nie ganz verheilte – egal, wie viel Zeit verging. Überschreite die Grenze nicht.

