bc

Der Untergang des Alphas: Dem Feind ausgeliefert

book_age16+
51
FOLLOW
1K
READ
dark
fated
forced
opposites attract
shifter
drama
sweet
serious
werewolves
pack
small town
rejected
like
intro-logo
Blurb

Ember ertrug ein Leben voller Flüstern als schwächste Omega, aber nichts hatte sie auf den Stich in der Stimme von Alpha Ethan vorbereitet, als er sie öffentlich zurückwies. Gedemütigt und am Boden zerstört ist sie wehrlos, als der wilde Alpha Rylan vom feindlichen Crimson Claw Pack einen brutalen Überfall startet.

Rylan verschont ihr Leben – nicht aus Gnade, sondern aus Bosheit – und bringt sie als Kriegsbeute in sein Territorium zurück. Gefangen in der Höhle des Feindes und dem sicheren Tod ausgesetzt, weckt Embers Verzweiflung die schlummernde Magie in ihrem Blut: die Kraft der Graced Luna, eine uralte Macht, die Rylan ihrem Willen unterwerfen oder sein gesamtes Reich in Schutt und Asche legen kann.

Sie kam als Sklavin. Sie wird als sein Untergang gehen.

chap-preview
Free preview
Kapitel 1
Die Mondgöttin hatte einen kranken Sinn für Humor. Ich kannte meinen Status im Moonshadow-Rudel. Ich war Ember, die Omega. Der Name war ein Witz – eine Flamme, die nie entflammte, ein nutzloser Funke. Meine Uniform war immer die verblassteste, meine Mahlzeiten die kleinsten und meine Stimme, wenn ich es wagte, sie zu erheben, die am meisten ignorierte. Doch neunzehn Jahre lang war das Wissen, dass ich für jemanden bestimmt war – dass es eine Seele gab, die mit meiner verbunden war – der einzige, zerbrechliche Anker gewesen, der mich in diesem elenden Leben hielt. Heute Abend sollte dieser Anker nach Hause geholt werden. Ich stand zitternd am Rand der Lichtung und zog meinen schlichten Umhang eng um mich, um mich vor der feuchten Oktoberluft zu schützen. Das gesamte Moonshadow-Rudel war versammelt, ihre Silhouetten wurden vom Lagerfeuer in der Mitte beleuchtet, ihr Lachen war laut und selbstbewusst. Es war die jährliche Paarungszeremonie, und Alpha Ethan, unser junger, gutaussehender Anführer, war endlich bereit, seine auserwählte Luna bekannt zu geben. Mein Wolf, ein schüchterner, grauer Schatten namens Lumina (ein weiterer grausamer Witz), spürte es als Erste. Ein scharfes, elektrisierendes Ziehen tief in meinem Bauch zog mich mit einer unbestreitbaren, berauschenden Kraft nach vorne. Er ist in der Nähe! Lumina wimmerte, und ein Schauer purer Freude durchlief meine Adern. Mein Atem stockte. Er trat gerade aus dem Alpha-Zelt heraus. Ethan. Er war die Verkörperung von Macht – breite Schultern, die die Ledertunika spannen ließen, Haare wie gesponnenes Mondlicht und Augen, die das Schicksal des Rudels in sich trugen. Mein Alpha. Mein Partner. Eine Welle von süßem, brennendem Sandelholz und Kiefer überrollte mich. Es war sein Duft, einzigartig für ihn, und er gehörte mir. Meine Füße bewegten sich ohne meine Erlaubnis und trugen mich zum Feuerlicht, zu ihm hin. Aber in dem Moment, als ich die Menge durchbrach, verschwand das Lächeln um mich herum. Das Lachen verstummte. Hunderte von kritischen Augenpaaren – Betas, Krieger und sogar andere Omegas – verengten sich zu Verachtung. „Seht sie euch an“, schnitt der Gedanke einer Frau durch die mentale Verbindung. „Glaubt die Omega tatsächlich, dass sie würdig ist?“ Ich wollte weglaufen, aber die magnetische Anziehungskraft der Verbindung hielt mich fest und zwang mich, zuzusehen, wie er an der Reihe der hoffnungsvollen Betas vorbeiging. Er musterte die Menge, sein Blick huschte über mein Gesicht, als wäre ich ein Möbelstück – dann kehrte sein Blick schließlich zurück. Er sah mich. Die Erkenntnis blitzte in seinen schönen, gefährlichen Augen auf – die Bestätigung. Er hielt inne, seine perfekten Lippen öffneten sich, sein ganzer Körper wurde für einen Moment von der schieren Kraft der Partnerbindung gelähmt. „Nein“, die Stimme in meinem Kopf war nicht die von Lumina, sondern seine. Es war ein kalter, giftiger Gedanke, durchdrungen von äußerster Abscheu. „Sie kann es nicht sein.“ Die Erkenntnis, die als warme Explosion begonnen hatte, verwandelte sich augenblicklich in einen erdrückenden, qualvollen Druck. Es fühlte sich an, als würden meine Rippen nach innen gedrückt. Ethan machte einen bedächtigen, gemessenen Schritt von mir weg und unterbrach damit die unsichtbare Verbindung zwischen unseren Gerüchen. Er hob die Hand und brachte die gesamte Lichtung zum Schweigen. Das Knistern des Feuers war das einzige Geräusch. Er blickte an mir vorbei, sein Gesichtsausdruck verhärtete sich zu einer Maske grausamer politischer Berechnung. Er wandte sich an den Ältestenrat, seine Stimme dröhnte vor Autorität. „Ich habe meine Luna gewählt“, verkündete Alpha Ethan, und seine Worte fielen wie Steine in die plötzliche Stille. „Sie ist ein Beweis für unsere Stärke und unsere strategische Zukunft. Die Frau, die an meiner Seite stehen wird, ist Lia, die Beta-Tochter des Kommandanten der Nordwache.“ Er wandte sich nicht mir zu, sondern einer atemberaubenden, kupferhaarigen Beta, die neben dem Rat stand. Lias Gesicht war bereits zu einem triumphierenden, geübten Lächeln verzogen. Ethan schritt auf sie zu, nahm ihre Hand und küsste sanft und besitzergreifend ihre Fingerknöchel. Die Meute brach in Jubel aus – ein ohrenbetäubender Lärm, der den Schmerz in meiner Brust auf einen brennenden Höhepunkt trieb. Ich hörte nicht nur den Jubel, ich spürte auch den Verrat – das Zerreißen meiner Seele. Die Partnerbindung, die noch vor wenigen Minuten ein seidenes Band gewesen war, wurde plötzlich zerrissen und durchtrennt. Meine Welt wurde weiß. Ein hoher, unmenschlicher Schrei entrang sich meiner Kehle. Es war nicht meine Stimme, es war Luminas Heulen, ein Schrei tiefer, existenzieller Qual. Ich taumelte und umklammerte meine Brust. Der Schmerz war körperlich, das Zerreißen der Verbindung manifestierte sich als brennende, tiefe Gewebewunde. Der Duft von Sandelholz und Kiefer, der mir eigentlich Trost hätte spenden sollen, wurde zu einer blendenden, giftigen Säure. Ich fiel auf die Knie in den Dreck, während der Jubel der Meute wie das Spottgelächter von Dämonen widerhallte. Alpha Ethan, mein ehemaliger Partner, schaute über Lias Schulter hinweg. Er sah mich nach Luft ringen, wie ich die Stelle umklammerte, an der sich mein Herz anfühlte, als würde es herausgerissen werden. Er sah nicht reumütig aus. Er sah genervt aus. Er beugte sich vor und sprach direkt in meinen Geist, seine Stimme distanziert und absolut eiskalt. „Blamier mich nicht, Omega. Ich lehne dich ab. Ich lehne die Bindung ab. Ich finde dich schwach, nutzlos und meiner Würde und meines Wolfes unwürdig. Geh und trauere still.“ Diese Worte waren wie die Axt des Henkers. Sie zerstörten nicht nur die Bindung, sie zerbrachen auch den Lebenswillen meines Wolfes. Lumina zog sich tief in mein Innerstes zurück, ein schluchzender Schatten, der sich weigerte, an die Oberfläche zu kommen und zu heilen. Ich konnte nicht atmen. Ich konnte nicht sehen. Die Welt drehte sich und wurde durch das erdrückende Gewicht der Ablehnung ersetzt. Ich kroch blindlings rückwärts, verzweifelt bemüht, dem Klang ihrer Feierlichkeiten und dem Anblick seines Verrats zu entkommen. Ich kam nicht weit. Ich erreichte den Rand der Lichtung und brach an einem kalten, moosbewachsenen Baumstamm zusammen. Der Schmerz war nun ein anhaltendes, lähmendes Brennen. Wenn die Partnerbindung nicht wiederhergestellt wurde, wusste ich, was das bedeutete: Ich würde schwach sein, eine Hülle, wahrscheinlich innerhalb eines Monats sterben. Ich lag da, Tränen und Schmutz liefen mir über das Gesicht, der Jubel der glücklichen, vollständigen Meute verblasste zu einem dumpfen, gnadenlosen Brüllen. Ich war nichts. Ich wurde abgelehnt. Ich starb. Plötzlich wurde der Duft von Sandelholz und Kiefer abrupt und heftig überwältigt. Ein neuer Geruch – dunkel, metallisch und scharf wie Ozon vor einem Sturm – drang in meine Sinne ein und zwang mich, die Augen zu öffnen. Es war der Geruch von Blut und Macht. Der Jubel der Moonshadow-Meute hörte nicht einfach auf, er verstummte augenblicklich und wurde durch das panische, entsetzte Geschrei der Gedanken ersetzt, die alle ein einziges Wort schrien: „RAID!“

editor-pick
Dreame-Editor's pick

bc

VERHEIRATET MIT MEINEM HOCHMÜTIGEN FEIND

read
1.1K
bc

Mein CEO-Ex – Lass mich gehen

read
1K
bc

Gebunden an Satans sohn

read
2.7K
bc

DIE NACHT, IN DER ICH ZUR OBSESSION DES DON WURDE

read
1.9K
bc

KING of Abuse Band 1

read
1K
bc

Der verborgene Erbe des Alphas

read
1.1K
bc

Wird nicht passieren...

read
7.2K

Scan code to download app

download_iosApp Store
google icon
Google Play
Facebook