Die große Halle des Dorfes war bis auf den letzten Platz gefüllt. Das hohe, hölzerne Gebälk ächzte leise unter der Last der Fackeln, die überall an den Wänden brannten. Ihre Flammen warfen ein flackerndes Licht auf die Gesichter der Versammelten – Menschen und Wölfe, nebeneinander, Schulter an Schulter. Doch trotz des Feuers lag eine Kälte in der Luft, die nicht von außen kam. Adrian stand am Kopf des langen Tisches, neben ihm Elena, die Tochter auf dem Arm, in ein Tuch gehüllt. Bran saß auf der rechten Seite, sein Bein immer noch leicht geschwächt, doch sein Blick glühte entschlossen. Die Vertreter der Dorfbewohner, Männer und Frauen, die gelernt hatten, das Schwert zu halten, aber auch die Stimme der Vernunft zu sein, hatten sich ebenso versammelt wie die Ältesten des Rudels, deren Auge

