Der Morgen nach Adrians Entführung war von einem unheilvollen Schweigen erfüllt. Der Nebel hing wie ein graues Tuch über der Lichtung, schwer und feucht, und jede Bewegung schien gedämpft. Der Geruch von Blut und verbranntem Silber lag noch immer in der Luft, eine stumme Erinnerung an den nächtlichen Kampf. Elena saß auf einem umgestürzten Baumstamm nahe des erloschenen Feuers. Ihre Hände umklammerten ihre Knie, ihre Stirn ruhte auf den Fingern. Sie hatte die Nacht nicht geschlafen, hatte nur auf die ersten Vögel gewartet, die nicht singen wollten. Der Platz, auf dem Adrian gefallen war, wirkte wie eine Wunde im Wald. Bran trat aus dem Schatten der Bäume, seine Bewegungen noch immer angespannt. Sein Blick glitt über die Lichtung, über die schweigenden Rudelmitglieder, bis er auf Elena fi

