Die Nacht war schwer und atmete den Geruch von Blut, als sie mit Adrian zurückkehrten. Sein Körper hing zwischen Lucien und Elena, jede Bewegung von Schmerzenslauten begleitet. Sein Fell war durchtränkt von Blut, das sich dunkel über seine Haut zog. Jeder Atemzug war ein Kampf, jeder Schlag seines Herzens eine Schlacht gegen das Erlöschen. Elena fühlte, wie er immer wieder zusammensackte. Bleib bei mir… bitte, bleib bei mir, flehte sie innerlich. Sie hörte, wie sein Atem stockte, spürte, wie die Wärme seines Körpers nachließ. „Wir müssen ihn hinlegen!“ rief Lucien, als sie die Lichtungen erreichten, die zurück ins Dorf führten. Die Dorfbewohner kamen erschrocken herbeigelaufen. Fackeln flackerten in der Dunkelheit, die Gesichter der Menschen von Angst und Faszination gezeichnet. Für sie

