„Olivia, ich hoffe, ich störe dich nicht zu sehr“, begann er, seine Stimme ruhig, beinahe zu ruhig. Sie war so unheimlich kontrolliert, dass sie mich sofort auf die Probe stellte. „Wie verläuft dein Abend?“ Ich strich mir eine lose Haarsträhne aus dem Gesicht und versuchte, die Müdigkeit zu verbergen, die sich in meinen Knochen breitgemacht hatte. „Guten Abend, Alessandro. Ich bin gerade dabei, mich umzuziehen und Feierabend zu machen. Es war ein langer Tag.“ Ich hoffte, meine Stimme klinge stärker, als sie sich anfühlte. „Verstehe“, antwortete er, die Worte ruhig, fast tröstlich, doch ich spürte die unterschwellige Spannung. „Es tut mir leid, dich zu dieser späten Stunde noch zu erreichen. Ich wollte fragen, ob du morgen Abend Zeit hättest, mit mir essen zu gehen.“ Mein Herz schlug lau

