Kapitel 23

1708 Words

***Alessandro*** Dann hob sie den Kopf, und ihre Augen trafen meine – tief, unendlich, wie ein stummer Vorwurf und eine Einladung zugleich. „Alessandro, es ist nicht, dass ich dir nicht vertraue…“ Ihre Stimme war leise, fast zerbrechlich, und das Zittern in ihrem Ton ließ etwas in mir erbeben. Sie biss sich leicht auf die Unterlippe, eine Bewegung, die meine Aufmerksamkeit wie magisch bannte. „Es ist nur…“ Sie hielt inne, und ich spürte, wie sie mit den Worten kämpfte, sie auswählte, sie abwägte, bevor sie sie mir schenkte. „Es ist nur, dass ich nicht sicher bin, ob ich bereit bin.“ Ich nickte langsam, die Bewegung kaum mehr als ein Hauch, doch in mir tobte ein Sturm. Der Drang, sie zu überreden, sie mit der Stärke meiner Überzeugung zu erfassen und zu ihr durchzudringen, war überwältige

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