„Komm mit“, sagte er leise, fast wie ein Befehl, der durch meine Unsicherheit schnitt wie eine warme Klinge durch Eis. Alessandro stand auf und streckte mir seine Hand entgegen. Zögernd legte ich meine in seine, und in dem Moment, als sich unsere Haut berührte, schossen Funken durch meinen Körper, elektrisierend, unaufhaltsam. Ein dunkles Knistern lag in der Luft, das ich nicht ignorieren konnte. Die kühle Brise der Nacht empfing mich, als wir die Dachterrasse betraten. Der Blick über Manhattan raubte mir fast den Atem. Die Stadt lag wie ein glitzernder Ozean vor uns, tausend Lichter, tausend Geheimnisse. Ich lehnte mich gegen die Brüstung, fühlte das kalte Metall in meinem Rücken, während meine Augen die Skyline durchstreiften. Doch meine Gedanken waren nicht bei den Wolkenkratzern, nich

