Kapitel 29

1792 Words

***Amelia*** Ich wollte endlich meine Ruhe von diesem Alexander haben. Er war überall. Aufdringlich, charmant auf eine Art, die an einen schlecht trainierten Hund erinnerte, der einem immer wieder den gleichen Stock vor die Füße warf. Vielleicht sollte ich ihn an die Leine nehmen – eine ironische Vorstellung, die mir ein Lächeln auf die Lippen zauberte. Doch in diesem Moment, als der Gedanke sich zu einem frechen Kopfkino entwickelte, zog die warme Nachtluft eng um meinen Körper. Es war einer dieser Abende, an denen die Hitze wie eine zweite Haut auf einem lag. Unter meinem Kleid perlte der Schweiß, sammelte sich in der Mulde meines Rückens und an Stellen, die die Luft nicht erreichte. Was würde ich jetzt nicht für eine kalte Dusche geben? Oder ein Bad im Meer. Der Gedanke allein ließ mi

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