Ich spürte das Brennen in der Luft, die ungesagten Worte, die Spannung, die alles andere übertönte. Ich war diejenige, die das Spielfeld beherrschte, die Regisseurin eines Theaters voller Lust und Macht. Schon beim ersten Blick hatte ich gewusst, wie ich die Fäden ziehen würde. Ich war die Spielerin, die Regisseurin, die, die die Fäden zog. Wenn ich wollte, tanzten sie alle nach meiner Pfeife, und Alexander war da keine Ausnahme. Es war fast zu einfach, fast langweilig. Ich musste nur einen Finger schnippen, nur einen Blick werfen, und er fiel auf die Knie, metaphorisch gesprochen. Oder manchmal auch nicht nur metaphorisch. Ein Teil von mir genoss es, die Kontrolle zu haben, dieses prickelnde Gefühl der Macht. Es war berauschend, zu wissen, dass ich seine Gedanken beherrschte, seinen Körp

