Mirabellas Sicht „Alles noch in Betrieb“, bestätigte Fernanda. „Besser versteckt, auf mehr Fronten verteilt, aber sehr aktiv. Dein Vater hat den Tod deiner Mutter nicht gerächt, indem er den Menschenhandel beendete. Er hat ihn gerächt, indem er dafür sorgte, dass niemand ihn jemals wieder aufdecken konnte.“ Giovanni hob den Kopf. Blut rann aus seiner aufgeplatzten Lippe, doch seine Augen blitzten vor Genugtuung. „Ich habe versucht, es dir zu sagen, Alessandro. Ich habe versucht, dir klarzumachen, was wirklich passierte. Aber du wolltest nicht zuhören. Du konntest nicht akzeptieren, dass das Erbe deines Vaters auf den Knochen von Kindern aufgebaut war.“ Das mechanische Grollen wurde plötzlich lauter, und Staub begann von der gewölbten Decke der Kathedrale zu fallen. Der Countdown, den me

