56.

1345 Words

Kapitel 57 Mein Schrei verhallt in der Schwärze. Mein Körper fühlt sich an, als würde er fallen, endlos, ohne Halt, ohne Boden. Mein Herz rast, mein Atem geht stoßweise. Ich versuche, etwas zu greifen – Luft, Realität, irgendetwas –, aber da ist nichts. „Finn!“ Meine Stimme bricht. Dann, ein Ruck. Ich lande hart auf einem kalten, nassen Boden. Der Aufprall reißt mir die Luft aus den Lungen. Es dauert einen Moment, bis ich mich orientieren kann. Dunkelheit umgibt mich. Doch es ist nicht dieselbe endlose Schwärze wie zuvor. Diesmal gibt es Schatten, Bewegungen am Rand meines Sichtfelds. Stimmen. „Sie ist hier.“ „Es ist so weit.“ „Wird sie es verstehen?“ Mein Körper spannt sich an. Ich kenne diese Stimmen. Sie haben mich schon einmal verfolgt, mich beobachtet. Ich zwinge mich aufzu

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