Die Nacht in Berlin-Mitte war kalt und still, doch im dritten Stock des alten Bürogebäudes explodierte das Chaos. Schüsse hallten durch den Raum, Pulverdampf stieg in die Luft, und Schreie durchbrachen die Dunkelheit. Hanna Sturm kauerte hinter einem umgekippten Aktenschrank, ihre Dienstwaffe fest in den Händen, ein stechender Schmerz in ihrem Arm, wo eine Kugel sie gestreift hatte. Klara Rauch bewegte sich wie ein Schatten, ihr Klappmesser blitzte, als sie einem X-Gruppe-Schläger den Arm aufschlitzte – er brüllte, seine Pistole fiel klirrend zu Boden, und sie trat ihn mit einem präzisen Tritt ins Gesicht k.o. In der Ecke des Raums saß Anna – gefesselt an einen Stuhl, die Haare zerzaust, das Gesicht blass vor Angst, aber ihre Augen lebendig, als sie die Eindringlinge erkannte. Neben ihr s

