Ein Anruf von einem Mistkerl

794 Words

Das Taxi ruckte nach vorne und zog mich weg von den Firmentorren, weg von seinem Auto, weg von der intensiven Art, wie er mich angesehen hatte – als würde ich auf seinen Beifahrersitz gehören, als hätte das, was heute Morgen passiert war, ihm das Recht gegeben, mir bis in die Seele zu blicken. Ich atmete zittrig aus und presste eine Hand auf mein rasendes Herz. Warum… warum fühlt sich seine Anwesenheit so an? Mein Kopf spielte immer wieder diesen Moment im Konferenzraum ab – seine Finger, die meine streiften, die Wärme, der Funke, dieses Ziehen. Es fühlte sich lächerlich an, es überhaupt einen Funken zu nennen. Es war eine Welle, ein Ruck unsichtbarer Schwerkraft, der mir jedes Mal den Atem raubte, wenn er mir nahekam. Und das Schlimmste? Mein Körper reagierte auf ihn, noch bevor mein V

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