KAPITEL VIERUNDZWANZIG Dimitri Ich kniete im Sand und hielt ihren leblosen Körper an meine Brust gedrückt. Hinter mir brandeten die Wellen. Der Wind heulte. Doch ich hörte nichts außer dem stillen Schlagen ihres Herzens. Sie atmete nicht. Irina war fort. „Irina“, flüsterte ich. „Bitte. Bitte wach auf. Bitte verlass mich nicht. Ich bin wegen dir gekommen. Ich bin jetzt hier. Ich bin hier.“ Aber sie reagierte nicht. Ihr Körper war kalt und steif. Ihre Lippen waren blau. „Dimitri“, sagte Michail leise. Er legte mir eine Hand auf die Schulter. „Wir müssen gehen. Wir müssen …“ „Nein“, sagte ich. Meine Stimme war kaum hörbar. „Ich lasse sie nicht zurück.“ „Sie ist fort“, sagte Michail sanft. „Wir können jetzt nichts mehr für sie tun. Aber wir können Alexei noch finden. Wir können ihn d

