KAPITEL DREIUNDZWANZIG Irinas Sicht Meine Hände zitterten, als ich einen dicken Morgenmantel vom Stuhl nahm. Ich hüllte mich darin ein, mein Herz hämmerte so heftig, dass ich glaubte, jeder in der Villa könne es hören. „Folgen Sie mir“, sagte der Mann. „Bleiben Sie nah bei mir. Machen Sie keinen Laut.“ Er ging zur Tür und öffnete sie langsam. Die Scharniere knarrten nicht. Er musste sie geölt haben. Er hatte diese Nacht bereits geplant. Der Flur war dunkel und leer. Wir traten gemeinsam hinaus. Meine nackten Füße machten auf dem kalten Boden keinen Laut. Wir eilten den Flur entlang, dann zur Treppe. Jeder Schatten sah aus wie ein Wächter. Bei jedem Geräusch zuckte ich zusammen, aber wir gingen weiter. Wir kamen unten an und gingen durch die Haupthalle. Ich konnte die Hintertür v

