Kapitel31

1374 Words

KAPITEL EINUNDDREISSIG Irinas Sicht Drei Wochen nachdem Dimitri die Blockade begonnen hatte, gingen die Lebensmittel aus. Anfangs gab es noch genug. Das Versteck war mit Vorräten für Monate ausgestattet. Doch Wochen vergingen, ohne dass neue Lieferungen eintrafen. Nichts kam an. Der Vorrat schrumpfte Tag für Tag. Alexei schien sich zunächst keine Sorgen zu machen. Er aß ganz normal weiter. Er sorgte dafür, dass auch ich gut aß. Für das Baby. Doch mit der Zeit bemerkte ich Veränderungen. Die Wachen sahen abgemagert aus. Ihre Gesichter wirkten eingefallen. Ihre Augen waren müde. Die Mägde bewegten sich langsamer. Sie servierten kleinere Portionen. Sie flüsterten besorgt miteinander. Und Alexei wurde aggressiv. Er fuhr die Wachen an. Wenn er wütend war, warf er mit Gegenständen um s

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