Kapitel32

1415 Words

KAPITEL ZWEIUNDDREISSIG Dimitri Es fühlte sich an, als würde ich in Dunkelheit schweben. Es gab keine Geräusche, kein Licht, keinen Schmerz. Nur Dunkelheit. War ich tot? Lebte ich noch? Ich hatte keine Ahnung. Manchmal hörte ich ferne, gedämpfte Stimmen. Es klang, als sprächen Menschen unter Wasser. „…so viel Blut…“ „…wir werden es vielleicht nicht überleben…“ „…tun, was wir können…“ Ich versuchte, die Augen zu öffnen, aber sie waren zu schwer. Ich versuchte mich zu bewegen, aber mein Körper gehorchte mir nicht. So schwebte ich in der Dunkelheit und wartete. Die Zeit verging. Ich wusste nicht, wie viel. Stunden? Tage? Wochen? Dann, langsam, begannen sich die Dinge zu verändern. Die Dunkelheit wurde heller. Sie wurde gräulich statt schwarz. Die Stimmen wurden klarer und nähe

Free reading for new users
Scan code to download app
Facebookexpand_more
  • author-avatar
    Writer
  • chap_listContents
  • likeADD