KAPITEL ACHTUNDSECHSUNDZWANZIG Dimitri Ich erschrak zutiefst über das, was ich an der Wand las. Mein Herz hämmerte mir in der Brust. Mein Atem ging schnell und flach. Ich las die Nachricht erneut. Jedes Wort brannte sich in mein Gedächtnis ein. „Irina gehört jetzt mir. Niemand wird dich retten. Du wirst auf diesem Stuhl sterben, Bruder!“ „Du Arschloch!“, schrie ich in die Dunkelheit. „Alexei! Hol mich hier raus!“ Meine Stimme hallte von den blutigen Wänden wider, aber niemand antwortete. Die Stille war ohrenbetäubend. Niemand würde mich retten. „Alexei!“, schrie ich erneut, diesmal lauter. „Du Feigling! Stell dich mir!“ Immer noch nichts. Nur das Echo meiner eigenen Stimme. Plötzlich knurrte mein Magen laut. Der Hunger war unerträglich geworden. Verdammt!, fluchte ich frustrie

