Kapital9

1228 Words

KAPITEL NEUN Irinas Sicht Ich stand am Fenster und sah zu, wie die Brüder, die sich einst geliebt hatten, sich beinahe gegenseitig umbrachten – meinetwegen. Dmitri hatte seinen Männern befohlen, seinen Bruder zu töten! Meine Welt stand still. Mikhail hatte eingegriffen und den Krieg beendet. Ich legte meine Hand auf meinen Bauch. Ich konnte es immer noch nicht fassen, dass in mir ein Leben heranwuchs. Ein Baby. Das Ergebnis einer schrecklichen, verwirrenden Nacht mit Alexei. Mein Herz war schwer. Dimitri und Alexei, Brüder, die sich zum Verwechseln ähnlich sahen, waren nun meinetwegen Feinde. Ich wollte das nicht. Ich wollte nur Frieden. Nach einem langen, heftigen Streit ging Alexei weg. Die Tür öffnete sich. Ich drehte mich um und sah Dimitri hereinkommen. Seine Knöchel waren mi

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