KAPITEL SIEBENUNDZWANZIG Irinas Sicht Ich schnitt mir die Kehle durch. Es war so viel Blut. Es spritzte über die Ledersitze. Ich sah, wie es auf Alexeis Zeitung spritzte. Es sickerte in meine Kleidung und färbte alles rot. Ich sah den Schock in Alexeis Gesicht. Seine Augen weiteten sich. Sein Mund stand offen. Er hatte es nicht erwartet. „Was hast du …“, begann er. Aber ich hörte den Rest nicht. Alles drehte sich. Die Welt kippte zur Seite. Alexei brüllte sofort Befehle. Das Fahrzeug kam quietschend zum Stehen. Die Türen flogen auf und ich spürte, wie mich starke Hände packten. „Druck! Druck ausüben!“, schrie ein Wachmann. „Sie verblutet!“ Ich spürte etwas, das fest gegen meine Kehle drückte, und es tat weh. Alles tat weh. „Irina!“, ertönte Alexeis Stimme, wütend und verzweif

