KAPITEL ACHTUNDZWANZIG Dimitris Sicht Drei Tage waren vergangen, seit wir sie begraben hatten. Drei Tage Dunkelheit. Drei Tage Leere. Drei Tage, in denen sich Wut in mir aufstaute wie ein Sturm, der nur darauf wartete, auszubrechen. Ich stand in meinem Büro und blickte aus dem Fenster in den Garten. Auf den frischen Erdhügel unter der Eiche. Meine Irina lag dort. Iwanow kam herein, ohne anzuklopfen. Meine Wachen wussten es besser, als in diesen Tagen um Erlaubnis zu warten. Ich hatte mir geschworen, Iwanow zu beseitigen, weil er mit einem Pfeil auf mich geschossen hatte. Aber Michail hatte für ihn gebetet. Er war einer meiner fähigsten und vertrauenswürdigsten Wachen. Warum sollte ich ihn töten, wenn ich ihn zu Tode arbeiten lassen konnte? „Wir haben überall gesucht, Boss“, sagte e

