Das war alles, doch es reichte aus, um Bai Yuns Schulter erzittern zu lassen. Er drehte sich um, überquerte den Raum in sieben leisen Schritten und kniete sich erneut neben das Bett. Aus seinem Ärmel zog er ein kleines weißes Blatt Papier, faltete es wie ein Band und legte es auf den Tisch neben die Tulpe. Seine freie Hand zögerte, bevor sie leicht Tie Gens Wangen streifte. „Idiot“, flüsterte er und lächelte durch den Schmerz in seiner Brust. „Du warst schon immer so.“ Er beugte sich hinab und drückte einen sanften Kuss auf die Stirn seines besten Freundes, verweilte dabei nur einen Herzschlag länger, als er sollte. „So viel sei dir gesagt“, flüsterte er, „du hast mich gefunden. Du hast es gut gemacht.“ Er richtete sich auf. Ein letztes Mal wandte er sich zum Fenster und legte bei

