30.

1403 Words

Amelias POV Brandon zuckte nicht einmal. Er stand einfach da, fest und unbeweglich, als hätte er sich gegen einen Sturm gestemmt, den nur ich spürte. „Amelia“, sagte er leise, und als ich ihn endlich meine Hände nehmen ließ, war sein Griff fest, erdend. „Sieh mich an.“ Zögernd hob ich den Blick zu ihm. Seine Ruhe war zugleich tröstlich und zum Verzweifeln, als hätte er mir nicht gerade den Beweis gezeigt, dass die Menschen, die mir am meisten wehtun konnten, längst in unser Leben eingedrungen waren. „Sie können uns jetzt nichts mehr anhaben“, sagte er ruhig, jede Silbe abgewogen. „Nicht so wie früher. Die Geschichte ist draußen. Alle schauen auf sie. Jeder Schritt gegen uns, schon der leiseste Atemzug in unsere Richtung, würde alles bestätigen, was Daniel geschrieben hat. Das wissen s

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