Kapitel 22 Die Welt um mich herum begann zu zersplittern, als ob die Realität selbst in tausend Stücke zerbrach. Jeder Atemzug schien schwerer zu werden, als ob die Luft in diesem zerbrochenen Raum immer dichter wurde. Ein dunkler, pulsierender Schatten wuchs über mir, wie eine Wand aus reiner Finsternis, die den Himmel verschlang. Der Sturm, der die Luft durchbrach, war nicht mehr nur Wind – es war etwas Uraltes, das sich endlich zu entladen schien. „Du kannst uns nicht entkommen“, flüsterte die Stimme erneut, tief und unheilvoll. „Du bist zu schwach, um das zu überstehen.“ Ich wollte schreien, doch meine Kehle war wie zugeschnürt. Meine Beine versagten, und ich fiel auf den Boden, als die Dunkelheit mich zu ersticken drohte. Doch da, im Zentrum des Chaos, sah ich eine Silhouette, die

