21.

1188 Words

Kapitel 21 Ich erwachte in der Dunkelheit. Der Geschmack von Eisen lag mir auf der Zunge, und der Geruch von verbranntem Ozon stieg mir in die Nase. Mein Kopf dröhnte, und meine Glieder fühlten sich schwer an, als ob ich in etwas Ungeheuerem gefangen wäre. Langsam öffnete ich die Augen und versuchte, mich zu orientieren, aber alles, was ich sah, war unendliche Schwärze, die von einem schwachen, gespenstischen Licht durchzogen war. „Wo bin ich?“ flüsterte ich, doch meine Stimme klang hohl und fremd. Es fühlte sich an, als ob ich nicht nur körperlich, sondern auch geistig irgendwo gefangen war, an einem Ort, an dem die Zeit keine Bedeutung hatte. Langsam richtete ich mich auf. Meine Beine waren zitterig, aber sie trugen mich, als ich aufstand und einen Schritt nach dem anderen in diese ew

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