31.

1102 Words

Kapitel 31 Die Dunkelheit war allumfassend. Ein endloser Abgrund, der sich wie eine gefrorene Wand um uns legte. Kein Geräusch, keine Wärme, keine Richtung. Nur das dumpfe Gefühl des Fallens, das sich wie eine zweite Haut um uns wickelte. „Simon!“ Ich schrie, aber meine Stimme verschlang die Dunkelheit, ohne dass sie Widerhall fand. „Simon, antwortest du mir?“ Kein Geräusch. Kein Antwort. Nur das Taumeln im Leeren. Aber dann, wie aus dem Nichts, ein Lichtblitz. Ein schwaches, zitterndes Flimmern, das in der Dunkelheit zu tanzen schien, als wäre es ein ferner Stern, der noch nicht erloschen war. Es war keine gewöhnliche Lichtquelle, keine Sonne oder Lampe. Es war etwas anderes, etwas jenseits von allem, was ich kannte. „Das… ist das…“ murmelte ich, während sich das Licht weiter ausbrei

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