Kapitel 32 Der Boden unter unseren Füßen brach wie Glas, zerbrach in tausend schimmernde Splitter, die in der Luft wirbelten und die Dunkelheit mit einem gleißenden Licht durchzogen. Ich fühlte, wie ich nach unten zog, ein Gefühl der Leere, als ob sich die Welt unter mir auflöste. Es war wie ein Albtraum, der keine Grenze kannte, der uns verschluckte, ohne zu fragen. „Halt dich fest!“ rief Simon, und ich spürte seine Hand an meinem Handgelenk, als er verzweifelt versuchte, mich zu ziehen. Doch die Schwerkraft war zu stark, der Fall zu schnell. Alles um uns herum war wie ein Rausch aus Farben, Lichtern und Schatten, die ineinander verschmolzen, bis ich die Orientierung verlor. Dann, plötzlich, stillte sich der Fall. Es war, als ob der Raum um uns herum einfach gestoppt hatte. Kein Gefüh

