KAPITEL 3

1198 Words
Kira sagte kein weiteres Wort; Sie fürchtete, zu sterben, blieb aber dennoch entschlossen zu überleben. Er lächelte langsam. Es war klein, aber es reichte nicht bis zu seinen Augen. "Interessant", sagte er. "Vielleicht hältst du länger durch als die anderen." Kira ballte die Fäuste. "Ich bin nicht wie die anderen", sagte sie. "Ich bin nicht schwach. Ich werde nicht zerbrechen. Ich werde kein Werkzeug für das Rudel sein." Alpha Ryder trat näher, sein Blick ließ sie nicht los. "Du bist mutig", sagte er. "Und Kühnheit kann gefährlich sein... für manche." Er musterte sie einen langen Moment und nickte dann. "Wir werden sehen", sagte er. Die Wachen standen schweigend hinter ihr und warteten. Kira spürte ihre Blicke auf sich, aber sie ignorierte sie. Ihr Feuer war stark. Sie würde niemandem ihre Angst zeigen. Heute Nacht würde es schwer werden. Heute Abend würde die erste Prüfung sein. Aber Kira wusste eines mit Sicherheit – sie war nicht mehr nur ein Mädchen. Sie war ein Opfer. Die Wachen gingen zur Tür. Einer von ihnen drehte den Schlüssel im Schloss. Klicken. Die Tür war geschlossen und abgeschlossen. Kira stand in der Mitte des Raumes. Sie war allein mit Alpha Ryder. Die Luft fühlte sich schwer und kalt an. Alpha Ryder ging auf sie zu und verließ das Fenster. Seine Augen verließen sie nie. Sie waren scharf und ernst. Kira fühlte sich kalt und unwohl. "Du bleibst heute Nacht hier", sagte er leise. "Verstehst du?" Kira nickte langsam. "Ich verstehe", flüsterte sie. Ihr Herz schlug schnell. Ich muss stark bleiben. Ich kann nicht zulassen, dass er mich kontrolliert. Er trat näher und spürte ihren Atem. Er war groß und stark. Seine Präsenz erfüllte den Raum. "Weißt du, warum du ausgewählt wurdest?" fragte er. Kira ballte die Fäuste. Sie antwortete nicht. Worte könnten ihm Macht über sie geben. Alpha Ryder betrachtete sie aufmerksam. "Du wirst mein Kind haben", sagte er. "Deshalb bist du hier. Nicht wegen der Liebe. Nicht, weil du es entschieden hast. Aber Pflicht." Kiras Magen zog sich zusammen. Sie hatte Angst, aber sie zeigte es nicht. "Ich gehöre nicht hierher", sagte sie leise. Er ging langsam um sie herum und beobachtete sie. "Du bist klug", sagte er. "Die meisten Mädchen würden weinen. Die meisten Mädchen bettelten. Du... Tu es nicht." "Ich werde nicht schwach sein", sagte Kira leise, ihre Stimme ruhig. Er blieb vor ihr stehen, nah genug, dass sie seine Kraft spüren konnte. "Kühne Worte", sagte er. "Heute Nacht wirst du lernen, dass Pflicht schwer ist." Er zeigte auf das Bett. "Setz dich. Du wirst die Nacht hier verbringen. Morgen wird das Rudel dich testen. Merken... Alles hat seinen Preis." Kira bewegte sich vorsichtig. Sie schlang ihren Umhang fester um die Schultern. Ihre Beine fühlten sich schwer an, aber sie blieb stark. Sie setzte sich aufs Bett und hielt den Rücken gerade. Sie legte sich nicht hin. Kira würde keine Angst zeigen. Er sah sie an, seine dunklen Augen scharf und ernst. In ihnen war keine Wärme – nur eine starke, kalte Kraft. Und doch fühlte sich die Luft zwischen ihnen irgendwie fremd an, wie eine stille, angespannte Energie. Alpha Ryders Lippen verzogen sich zu einem kleinen, langsamen Lächeln. "Wir werden sehen, ob deine Kraft bis zum Morgen anhält", sagte er. Seine Stimme war leise, aber jedes Wort fühlte sich schwer an, als wäre es wichtig. Kiras Gedanken rasten. Sie spürte Angst, Wut und etwas anderes – etwas Starkes und Verwirrendes – in sich. Zum ersten Mal wurde ihr klar, dass der Mann vor ihr gefährlich war – aber auch mächtig auf eine Weise, die ihr Herz schneller schlagen ließ. Heute Nacht würde sich alles verändern. Alpha Ryder trat näher ans Bett. Er setzte sich und ließ Platz neben sich. Der Raum wirkte still, aber schwer. Kira spürte seinen Blick auf sich. Sie waren scharf und ernst. Kiras Hände waren fest in ihrem Schoß. Ihr Herz schlug schnell. Sie wollte weglaufen oder weggehen, aber sie tat es nicht. Sie blieb still und versuchte, mutig zu sein. "Du bist mutig", sagte Alpha Ryder leise. "Die meisten Mädchen würden weinen oder betteln. Nicht du." "Ich... Ich werde nicht zulassen, dass du mich kontrollierst", sagte Kira und setzte sich aufrecht hin. Ihre Stimme zitterte ein wenig, aber sie versuchte, stark zu sein. Alpha Ryder betrachtete sie aufmerksam. "Heute Nacht musst du deine Pflicht tun", sagte er. "Du musst stark für das Rudel sein." Kiras Brust fühlte sich eng an. Sie wollte sich wehren, weit weggehen, aber der Raum und Alpha Ryders Anwesenheit machten es schwer. Langsam rückte sie ein wenig näher ans Bett, hielt den Rücken gerade und den Blick auf ihn gerichtet. Er griff nicht nach ihr. Er beobachtete nur. Seine ruhige und starke Präsenz ließ die Luft angespannt wirken. Kira fühlte sich nervös und ängstlich, aber auch ein wenig neugierig. Sie schloss die Augen und atmete tief durch. Ich bleibe stark. Der Raum war still. Nur die Fackeln machten leise Knistergeräusche. Kiras Herz schlug schnell, aber sie blieb mutig. Jedes Geräusch ließ sie zusammenzucken – das Knarren des Bodens, der Wind draußen, sogar die sanfte Bewegung von Alpha Ryder im Raum. Sie konnte seine Präsenz spüren, stark und beständig. Es war wie ein Gewicht, das auf ihr lastete, aber sie wollte sich nicht beugen. Sie würde keine Angst zeigen. "Bleib still", sagte Alpha Ryder leise. "Wenn du dich zu schnell bewegst, könntest du dich verletzen." Kira nickte, obwohl sie sich nicht bewegte. Ihr Geist raste. Ich muss überleben. Ich muss klug sein. Sie darf nicht zulassen, dass jemand mich schwach sieht. Alpha Ryder hielt Kiras Arme sanft, seine starken Hände ruhig, aber ohne ihr weh zu tun. Kira bewegte sich ein wenig, blieb aber still. Sie hielt den Atem an, nervös, aber sie zog sich nicht zurück. Er bemerkte, wie ruhig sie blieb. "Gut", sagte er leise. "Du gerätst nicht in Panik wie die anderen." Er zog seine Kleidung aus und warf sie auf den Boden. Seine starke, muskulöse Brust war freigelegt. Kiras Herz schlug schnell. Sie sah ihn an, sagte aber nichts. Sie war stark angeschwollen und musste mutig bleiben. Ich darf nicht zulassen, dass er mich ängstlich sieht, dachte sie. Alpha Ryder rückte näher, langsam und vorsichtig. Er hob die Hand und berührte ihr Gesicht. Kira schloss die Augen. Sie zog sich nicht zurück, aber ihr Körper war angespannt. Ihr Herz pochte heftig in ihrer Brust. Er beugte sich vor, beobachtete sie und wartete auf ein Zeichen. Sie gab keinen. Seine Lippen berührten ihre – sanft, aber schwer von Bedeutung. Er führte sie aufs Bett. Tränen liefen Kira über die Wangen. Alpha Ryder wischte sie weg, seine Berührung ruhig und beständig, als wäre ihre Angst etwas, das er nicht sehen wollte. Ihr langes, dunkles Haar breitete sich über die Laken unter ihr aus. Ihr Atem zitterte. Weitere Tränen fielen, still und unkontrollierbar. Er schwebte über ihr, sein Gewicht drückte auf sie, seine Präsenz füllte den Raum um sie herum. Kira fühlte sich gefangen, ihre Brust schnürte sich vor Angst zusammen. "Bleib ruhig", sagte er leise. Er hielt sie fest. Seine Kraft ließ ihr keinen Ausweg. Kiras leises Schluchzen brach in einen Schrei aus – scharf, gebrochen und hilflos. Das Geräusch hallte einmal wider und verschwand dann in der Nacht.
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