Kapitel 48: Auf Messers Schneide

923 Words

Während sich die Balustrade über ihm allmählich immer mehr mit Leben füllte, wappnete sich Valerian in seinem Innern für das Schlimmste. Seine Rechte verkrampfte sich um den Griff des verräterischen Dolches in seiner Jackentasche. Was auch immer Aurelia ihm gleich entgegenschleudern würde, dieser Beweis wäre sicher noch das I-Tüpfelchen auf ihrer Anklage. Nur gut, dass er Amelia befohlen hatte, niemanden in die Kammer zu lassen. Er bemühte sich um einen möglichst tiefen, klangvollen Ton, als er seine Luna anherrschte: "Was hat das zu bedeuten, Aurelia? Was gibt dir das Recht, so mit dem ehrwürdigen Ältesten und deinem Alpha zu sprechen?" Bei seinen autoritären Worten konnte er spüren, wie die beiden Wachen hinter ihm unruhig wurden. Voller Wut starrte er zu Aurelia auf, wobei er überlegt

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