Als die Sonne an diesem Morgen aufging und ihre ersten Strahlen durch die zahlreichen Fenster des Herrenhauses schickte, fanden sie Valerians Bett bereits kalt und verwaist vor. Der Alpha der Schattenfänge hatte in dieser Nacht nur wenig Ruhe gefunden. Viel zu lange hatte ihn eine zermürbende Untätigkeit gelähmt, gefangen in Zweifeln und einer lähmenden Unsicherheit. Nun schien diese ganze ungenutzte Energie in ihm zu brodeln, bereit, endlich entfesselt zu werden. Sein Kopf schwirrte noch immer voller Fragen, doch er hatte die dunklen Stunden der Nacht gut zu nutzen gewusst und sich einen strukturierten Plan für den Tag zurechtgelegt. Bevor er damit begann, Durante und die Söldner zu befragen, ehe er sich anschließend Claudia und zu guter Letzt Aurelia noch einmal konfrontieren wollte,

