Kapitel 3: Wenn Pläne scheitern

2455 Words
Mit einem einzigen gewaltigen Sprung stürzte sich der Alpha der Eisschwingen mitten unter die bewaffneten Lykaner. Sie hatten keine Chance zu begreifen, was geschah – noch während ihr Verstand die drohende Gefahr erfassen wollte, gruben sich seine fingerlangen Reißzähne tief in ihr Fleisch. Ein gequältes Röcheln mischte sich mit dem dumpfen Aufprall zweier schwer verletzter Krieger, die blutend zu Boden stürzten. Der Dritte reagierte geistesgegenwärtig – sein Schwert fuhr hoch, zielte auf die Brust des Alphas. Doch Remus war schneller. Viel schneller. Geschmeidig ließ er seine Gestalt wechseln, richtete sich auf und glitt mit spielerischer Präzision unter der Deckung des Kriegers hindurch. Metall blitzte gefährlich nahe an seinem Gesicht vorbei, ehe er seinen Gegner packte. Der Geruch von Blut hing schwer in der Luft, drückend wie ein stummer Zeuge des Gemetzels. Das Metallische legte sich auf Remus’ Zunge, bitter und rau, ein Geschmack, den er schon zu gut kannte. Mit einer blitzartigen Bewegung packte er den Krieger und schleuderte ihn auf die Erde. Lose Steinchen knirschten, rutschten unter seinen Füßen fort – ein leises Zerreiben im Chaos der Nacht. Remus' Pranken schlossen sich unerbittlich um das Kinn seines Gegners. Die Augen des Kriegers weiteten sich – nicht vor Schmerz, sondern in der grausamen Erkenntnis. Dann kam der Ruck. Ein letztes, brutales Knirschen – und Stille. Jedes Leben, das er nahm, war ein weiterer Schlag gegen das, was er einst Familie genannt hatte. Doch die Vergangenheit war zerschmettert – Catos Verrat hatte die Bande zerrissen und seine einstigen Brüder zu Feinden gemacht. Doch es gab keine Wahl. Nur die grausame Notwendigkeit. Remus stieß seinen Gegner achtlos von sich, das Echo des Kampfes bereits wieder in seinen Gliedern vibrierend. Seine eisgrauen Augen glitten über das Schlachtfeld. Merriam und Danilo hatten die flankierenden Wölfe ausgeschaltet. Kevs Signalrakete zerriss die mondlose Nacht mit rotem Licht, ein drohender Vorbote für die kommende Zerstörung. Der Tross stand still – doch die Nacht roch nach Blut und Gefahr, und Remus wusste, dass der Kampf noch lange nicht vorbei war. Beim nächsten LKW schlossen sich Cleo und Filip ihnen an – ihre Bewegungen präzise, ihre Gesichter gezeichnet von der Wachsamkeit erfahrener Krieger. Sie hatten die Eskorte des zweiten Fahrzeugs gesichert und halfen Dante im Vorbeiziehen, seinen Gegner lautlos zu erledigen. Hinter den Lastwagen entbrannte eine erbitterte Schlacht. Sonja und Jakov standen gegen drei Wächter, doch die Übermacht war erdrückend. Sonja taumelte. Der Silberbolzen in ihrem Oberschenkel hatte sie schwer getroffen, und das Gift, das sich langsam in ihre Adern fraß, ließ ihre Bewegungen schleppend wirken. Jakov verteidigte sie verzweifelt, sein Atem ging schwer – die feindlichen Krieger drängten ihn mit präzisen, tödlichen Schlägen in die Enge. Remus reagierte instinktiv. Noch bevor der feige Krieger seinen nächsten Bolzen abfeuern konnte, war Remus bei ihm. Ein rasches, gnadenloses Manöver – dann fiel der Krieger zu Boden, sein Körper reglos. Mit vereinten Kräften überwältigten sie die restlichen Wächter. Die Schlacht tobte weiter, doch Remus blickte zu Jakov, der sich keuchend gegen das Fahrzeug lehnte. Ein prüfender Blick – keine lebensgefährlichen Verletzungen. Er würde überleben. Sein Fokus richtete sich sofort auf Sonja. Ihr Oberschenkel blutete stark, das Silber in der Wunde ließ die Luft um sie herum wie ein fiebriges Flirren wirken. Ein Fluch entglitt ihm leise – Silber war der Tod eines jeden Lykaners, wenn es tief genug saß. Er knurrte leise, sein Blick wachsam, während er das Fahrzeug sicherte. Der Kampf war noch nicht vorbei. Gerade wollte sich Remus mit den anderen weiter nach hinten bewegen, als ein gellender Warnruf die Nacht zerriss – abrupt abgeschnitten, als hätte ihn eine unsichtbare Hand erstickt. Die Stille folgte wie ein Raubtier. Schwer. Bedrohlich. Ein lebendiges Wesen, das sich über sie legte und ihre Körper mit eisiger Ahnung erstarren ließ. Kev. Der Name seines Betas traf ihn wie ein Stromschlag, schoss durch seine Gedanken, trieb das Adrenalin in seine Adern. Keine Zeit zu verlieren. Remus wirbelte herum, jeder Muskel gespannt, sein Blick durch die Dunkelheit jagend. Das Knurren in seiner Brust wurde zur reinen Instinktreaktion. „Teilt euch auf!“, rief er, seine Stimme schneidend. Chaos durfte nicht obsiegen. Er war der Alpha. Er musste die Kontrolle behalten. Merriam, Dante, Cleo und Filip sollten den Plan fortsetzen und hinten die Truppe unterstützen. Er selbst würde mit Danilo zu Kev eilen. Doch sie kamen nicht weit. Kaum hatten sie die geschlossene Ladefläche des Trucks erreicht, brach die Dunkelheit über sie herein. Eine Meute aus sechs Kriegern stürzte daraus hervor – rücksichtslos, tödlich entschlossen. Remus erkannte die Wahrheit in einem einzigen, eiskalten Moment. Kev war verloren. Was als strategischer Angriff begonnen hatte, war nun ein verzweifelter Kampf ums Überleben. Remus und Danilo überwanden gerade noch rechtzeitig ihre Überraschung, als die Angreifer über sie herfielen – eine brutale Übermacht, die selbst den Alpha der Eisschwingen in die Defensive zwang. Jeder Schlag trieb ihn weiter zurück. Drei kräftige Gammas standen ihm gegenüber, ihre Bewegungen präzise, gnadenlos. Doch aus den Augenwinkeln sah er, wie Danilo sich gegen die Plane des LKWs drängte – ein Fehler, der sich Sekunden später als tödlich erweisen sollte. Ein brutaler Ruck. Die Plane riss, ein Schwall aus Schatten brach hervor. Mächtige Klauen – halb verwandelte Werwölfe – rissen rücksichtslos nach Danilos Oberkörper. Remus schnellte vor, duckte sich unter einem Hieb seines Gegners hinweg, doch er kam nicht mehr rechtzeitig. Die Plane bewegte sich, als wäre sie lebendig. Erstickte Kampflaute drangen zu ihm durch, dumpf und verzweifelt. Dann nichts mehr. Nur noch ein ersticktes Gurgeln, der letzte Laut seines Gefährten. Ein brennender Stich fuhr durch Remus‘ Brust, schärfer als jede Klinge, doch er hatte keine Zeit für Trauer. Der Kampf tobte weiter. Sein Rudel brauchte ihn. Hinter ihm loderte das Chaos. Schreie, Tumult. Catos Krieger stürzten sich aus den Fahrzeugen, eine Welle aus roher Gewalt, die seine Leute in einem Meer aus Blut und Verzweiflung ertränkte. Seine Kontrolle schwand wie feiner Sand, der ihm durch die Finger rann. Um ihn kämpften sie und fielen wie Schatten im Mondlicht. Jeder Gedanke an Verlust war wie ein Dolch, der sich tiefer in seine Brust bohrte, mit jeder vergehenden Sekunde. Irgendjemand hatte sie verraten. Ob es Noah war oder jemand anderes, vermochte er nicht zu sagen. Doch es spielte keine Rolle mehr. Er musste handeln. Sofort. Ein Gedanke durchzuckte ihn: Wenn Cato hier war… dann war der Kampf noch lange nicht vorbei. Remus wich langsam zurück, die Augen fest auf die Ladefläche des Fahrzeugs gerichtet. Die Plane lag nun still über Danilos reglosem Körper – ein endgültiges Schweigen, das die Luft mit eisiger Realität füllte. Dann – Bewegung in der Dunkelheit. Vier fremde Deltas tauchten aus den Schatten auf, ihre Präsenz ein unmissverständliches Zeichen: Cato hatte Hilfe von außen geholt. Sie waren gefährlich. Unerbittlich. Ihre Muskeln spannten sich unter dem fahlen Mondlicht, ihre Blicke kalt und berechnend. Jeder einzelne von ihnen war ein stilles Versprechen von Gewalt. Ein bitterer Stich durchfuhr Remus' Brust. Er musste es sich eingestehen – sein Bruder hatte ihn überlistet. Sein Atem ging rau, sein Körper war angespannt vor unterdrückter Wut. Er spürte, wie sich seine Kiefer mahlend verhärteten, wie seine Muskeln unter der Oberfläche seines rauen Pelzes zuckten. Er ließ die Kontrolle los. "CATO!" Seine Stimme donnerte durch die Nacht, ein purer, ungefilterter Schrei der Herausforderung. Kein Ruf, sondern ein Befehl. Die Dunkelheit schluckte den Laut, verschlang ihn gierig – doch seine Bedeutung blieb. "Cato, wo bist du? Komm heraus! Ich fordere dich zum Zweikampf!" Stille. Aus der Ferne hallten die verblassenden Kampfgeräusche zu ihm – gedämpft, verzerrt, wie ein düsteres Echo der sterbenden Hoffnung. Jeder Schrei, jeder erstickte Laut war ein Messer, das sich tiefer in seine Brust bohrte. Seine Leute fielen. Die Verzweiflung griff nach seinem Herzen, riss an ihm wie Klauen, die sich nicht lockern würden. Er hätte sie retten müssen. Doch der Gedanke an das schutzlos zurückgelassene Rudel drohte ihn zu ersticken. Cato würde ihnen keine Gnade erweisen. So viel war klar. Im Herzen seines Halbbruders gab es kein Mitleid. Kein Zögern. Nur die unerschütterliche, grausame Entschlossenheit eines Mannes, der sich längst von allen Bindungen gelöst hatte. Die Nacht schien stillzustehen. Der metallische Geruch von Blut lag schwer in der Luft, während Remus spürte, wie die Dunkelheit enger wurde – eine unausweichliche Schlinge um seinen Hals. Die Kämpfer seines Bruders standen wie ein lebendiger Schattenkreis um ihn – unerbittlich, regungslos, doch voller unterdrückter Gewalt. Sie bewegten sich nicht, aber ihre Augen funkelten lauernd im Mondlicht. Sie wussten, wen sie vor sich hatten. Sie warteten ab. Also war Cato hier. Bedächtig wich Remus zurück, seine Schritte sorgfältig gewählt. Jeder Muskel in seinem Körper schrie nach Flucht, nach Kampf, nach irgendetwas, das ihn aus dieser ausweglosen Lage bringen konnte. Über die Schultern seiner Gegner hinweg fiel sein Blick auf Kevs leblosen Körper – ein blutiges Mahnmal dessen, was kommen würde. Wie eine zerfetzte Puppe lag er da, eine grausame Nachlässigkeit in seiner Zerstörung, als hätte ein sadistisches Kind ihn auseinandergerissen und das Chaos einfach zurückgelassen. Von der Ladefläche des Lastwagens baumelten Danilos leblos herabhängende Beine, während zwischen den Fahrzeugen ein Durcheinander aus Fleisch und zerfetzten Körpern lag – die Überreste von Sonja und Jakov. Die Bastarde hatten sie in Stücke gerissen. Ein eisiger Schmerz durchfuhr ihn. Doch er durfte nicht nachgeben. Nicht jetzt. Die Meute um ihn wuchs stetig an – ein lebendiger Kreis aus Zähnen, Klauen und wartender Gewalt. Seine Kräfte könnten ihm den Weg aus dieser scheinbar ausweglosen Situation bahnen. Vielleicht könnte er den Rest seines Rudels warnen – ein letzter verzweifelter Versuch, sie zu retten. Doch er wusste die Wahrheit. Cato würde ihn verfolgen. Wohin auch immer er fliehen würde. Und er würde seine Wut an jedem auslassen, der ihm Unterschlupf gewährt hatte. Es gab keinen Ausweg. Es musste enden – hier und jetzt. "Cato!", rief er erneut aus voller Kraft, wobei er die lauernden Blicke der Meute trotzig ignorierte. Langsam teilte sich die Masse der Kämpfer, wie eine Woge aus Schatten, die einen Pfad freigab. Die Dunkelheit selbst schien nachzugeben, um ihn hindurchzulassen. Cato. Sein Gang war bedächtig, aber in jeder Bewegung lag tödliche Absicht – eine stille Drohung, die sich in die Haut seiner Gegner brannte. Der Erbe von Gaius Eisauge. Remus fühlte, wie sich sein Atem verhärtete, sein Puls sich beschleunigte. Doch die Wut in seiner Brust war stärker als die Kälte in seinen Gliedern. Cato trat näher. "Du hast dich verändert, Brüderchen." Sein Ton war beiläufig, arrogant. "Doch Größe allein nützt dir nichts, wenn du sie mit Dummheit paarst. Deine armseligen kleinen Zaubertricks? Nutzlos. Genau wie das letzte Flehen deiner Mutter, als sie in Stücke gerissen wurde." Etwas in Remus riss. Er wollte sich auf ihn stürzen, ihn mit Klauen und Zähnen zerreißen, bis nichts mehr übrig war als Staub und Erinnerung. Doch die Hände seiner Gegner hielten ihn unerbittlich zurück – ein Gefängnis aus Fleisch und Stahl. "Du verdammter Feigling!" Seine Stimme bebte vor roher Wut. "Ich habe dich herausgefordert, stell dich mir zum Zweikampf!" Cato lachte. Kalt. Verächtlich. Wie ein Raubtier, das seine Beute verspottet. "Ha, Remus. Das Recht, mich herauszufordern, hast du längst verwirkt. Dank deines lächerlichen Guerillakriegs sind ein Dutzend Omegas im Rudel verhungert. Darunter auch zwei Welpen." Remus' Atem stockte. "Wie rechtfertigst du das? Dein eigenes Rudel von seinen Vorräten abzuschneiden?" Er fühlte sich, als hätte man ihm die Luft aus den Lungen gerissen. "Was hast du getan, Cato? Eure Vorräte hätten gereicht! Ihr hättet nur rationieren müssen!" Cato trat dichter an ihn heran, seine Stimme kaum mehr als ein Flüstern. Nur für Remus bestimmt. "Ich hätte alles geopfert, um deinen Ruf zu zerstören, Bruder. Jetzt bist du nichts mehr." Remus wollte schreien. Widersprechen. Kämpfen. Doch es gab nichts mehr zu sagen. Niemand würde Cato für das verurteilen, was er getan hatte. Denn nun war er der Sieger. Dann bewegte sich sein Bruder. Keine Warnung. Keine Zögern. Nur kalte, präzise Gewalt. Die Verwandlung geschah blitzschnell – eine groteske Mischung aus Mensch und Wolf, mit stahlharten, langen Klauen. Ohne ein weiteres Wort des Abschieds rammte er sie tief in Remus’ Bauch. Der Schmerz explodierte. Er fuhr durch seinen Körper wie eine Feuerwelle, riss jedes klare Denken in Stücke. Der mächtige Alpha der Eisschwingen konnte den Schrei nicht zurückhalten. Ein Laut, der die Nacht zerriss. Doch es war nicht das Ende. Noch lange nicht. Cato war noch nicht fertig mit ihm. Sein Hass verlangte nach mehr, bevor er Remus’ Seele in die ewigen Jagdgründe entlassen würde. *** Was der Alpha der Stahlklauen jedoch nicht wusste, war, dass sein kleiner Bruder nicht allein war. Jinx’ Seele war die ganze Zeit über bei ihm geblieben. Unsichtbar, lautlos, aber untrennbar mit ihm verbunden. Sie verstand nicht alles, was sich zutrug, doch sie spürte es in jedem flackernden Atemzug. Die Weber des Schicksals hatten ihre Fäden miteinander verflochten – ein unausweichliches Band zwischen ihr und diesem Wolf, der gerade aus dem Leben gerissen wurde. Es erschütterte ihre Seele zutiefst, mitansehen zu müssen, wie der Alpha der Stahlklauen seinen Bruder zerstörte – mit roher, gnadenloser Gewalt, die keinen Raum für Mitleid ließ. Jinx fühlte es mit jeder Faser ihres Wesens. Jeden Schnitt. Jeden Hieb. Jede Qual. Es war, als würde die Klinge nicht nur Remus’ Fleisch spalten, sondern auch ihre eigene Existenz durchtrennen. Ein Laut – kaum mehr als ein stummes Echo – vibrierte in ihrem Inneren, gefangen in einem Raum zwischen Leben und Tod. Und dann – Stille. Als Remus’ Lebensfaden schließlich durchtrennt wurde, war es wie ein Aufatmen kurz vor dem Ertrinken. Ein bittersüßer Moment, ein dunkler Übergang, ein Schrei, der nie laut ausgesprochen wurde. Jinx streckte ihre Hände aus. Sie wollte den sterbenden Geist dieses ihr noch unbekannten Wolfs willkommen heißen – liebevoll, sanft, als wäre er das letzte Puzzle, das ihre eigene Existenz vervollständigte. Er war ihr Gefährte. Ihr Begleiter, ihr Jagdpartner in der Ewigkeit. An seiner Seite würde sie die Große Jagd des Jenseits antreten, die heiligen Hirsche verfolgen, die durch die Nebel der anderen Welt streiften. Sie war sicher, dass er zu ihr gehörte. Während Remus’ Lebensfaden zerriss und die Dunkelheit sich über ihn legte, erhob sich der Blutmond über den Wipfeln der Bäume – nicht als stummer Zeuge seines Todes, sondern als pulsierendes, blutrotes Versprechen. In seinem Licht, das die Dunkelheit durchbrach, sah Jinx nicht das Ende, sondern den Anfang ihrer wahren Bestimmung. Ein Flüstern erfüllte ihren Geist: Du wirst dies ungeschehen machen. Du wirst sie alle bezahlen lassen. Jinx' Reise endete nicht. Sie hatte gerade erst begonnen – und ihre Rache würde die Pfade des Waldes ebenso rot färben wie das Licht des unheimlichen Mondes, das sich gnadenlos in ihre Seele brannte. Ausgelöscht war mit einem Mal die Vision ihres sterbenden Gefährtin, dafür richtete sie ihren Blick stur auf den blutroten Pfad der vor ihr lag und ihren Geist fortzog von diesem Unglück, getragen von ihrem Wunsch nach Rache folgte sie dieser Verheißung, ihren und seinen Tod ungeschehen zu machen.
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