Chapter 2

867 Words
Ich kam auf dem Rücken liegend zu mir, ausgestreckt auf Moos und Steinen. Meine Hände waren über meinem Kopf festgebunden, gefesselt mit dickem Leder. Meine Beine – taub und zitternd – waren gespreizt, meine durchnässten Röcke lagen wie zerrissene Bänder um meine Taille gebündelt. Ich war nicht allein. Sie umzingelten mich. Wölfe. Männer. Kaels Rudel. Ihre Augen leuchteten im schwachen Licht. Einige hatten sich verwandelt, andere waren noch in Menschengestalt. Keiner von ihnen berührte mich. Aber sie beobachteten mich. Sie sehen zu, wie ich brenne. Und Kael stand über mir. Die Arme verschränkt. Seine nackte Brust glänzte vor Schweiß. Keine Scham in seiner Nacktheit. Nur Kontrolle. „Dein Vater wird das hassen“, sagte er leise. Ich schüttelte den Kopf. „Nicht ...“ Er kniete sich zwischen meine Beine. „Ich habe dich noch nicht einmal berührt“, knurrte er. „Und du tropfst schon.“ Meine Wangen brannten heißer als meine Haut. Ich versuchte, meine Schenkel zu schließen – er packte meine Knie und drückte sie weiter auseinander. „Du kannst dich nicht vor mir verstecken, kleine Omega.“ Seine Finger tauchten in die glitschige Masse zwischen meinen Schenkeln ein. Ich schnappte nach Luft – seine Berührung war rau, brutal, absichtlich. „Du gehörst jetzt mir. Ob mit Knoten verbunden oder nicht, dein Körper hat sich bereits für mich entschieden.“ „Nein“, zischte ich, aber es kam nur ein Wimmern heraus. Kael beugte sich vor und biss mich scharf und besitzergreifend in die Innenseite meines Oberschenkels. Ich schrie auf. „Jeder Teil von dir schreit danach. Deine Hitze will gefüllt werden. Gezeugt werden. Dehnt werden, bis mein Knoten sich in dir festsetzt und du meinen Namen schreist.“ „Bitte“, flehte ich. „Wofür?“ Er grinste und öffnete seinen Gürtel. „Dass ich aufhöre?“ Ich drehte mein Gesicht zur Seite und biss mir so fest auf die Lippe, dass ich Blut schmeckte. Er zog sich zurück. Mir stockte der Atem. Götter … er ist riesig. Die Adern sind d**k. Er ist schon hart. Die Spitze tropft vor Erregung, und die Basis beginnt bereits anzuschwellen – der Knoten bildet sich. Er fuhr mit der Spitze an meiner glatten Öffnung entlang und neckte mich. „Dein Duft macht das ganze Rudel wild“, flüsterte er. „Aber sie werden dich nicht anfassen. Du gehörst mir.“ Dann schaute er über seine Schulter zu seinem Rudel und lächelte. „Sie wird mich jetzt nehmen. Vor euch allen.“ „Nein“, sagte ich. „Ja.“ Und dann stieß er in mich hinein. Ich schrie. Nicht vor Schmerz – obwohl es brannte. Sondern vor lauter Invasion, Dehnung, Füllung. Mein Körper bog sich heftig, als Kael mit einem tiefen Knurren bis zum Anschlag in mich eindrang. Meine Hitze explodierte. Mein Gehirn machte einen Kurzschluss. Alles pulsierte um ihn herum, glitschig und bedürftig, verzweifelt. Er begann sich zu bewegen – mit scharfen, harten Stößen, die mich nach Luft schnappen ließen. Jeder Laut hallte durch den Wald, und ich hörte Flüstern, Keuchen und Knurren von den Wölfen, die zuschauten. Kael war das egal. Er wollte, dass sie es sahen. „Spürst du das?“, knurrte er. „So fühlt sich ein echter Alpha an. Nicht die verwöhnten, eingesperrten Erben deines Vaters. Ich.“ Er stieß erneut zu. Noch einmal. Fleisch schlug auf Fleisch. Meine Schreie waren heiser, meine Augen rollten nach hinten. Und dann – Sein Knoten begann anzuschwellen. Zu d**k. Zu plötzlich. Ich schüttelte erschrocken den Kopf. „Das passt nicht ...“ Kael legte eine Hand um meinen Hals – nicht fest genug, um mich zu würgen, gerade genug, um mich zu beanspruchen. „Es wird passen“, versprach er düster. „Du wirst es nehmen.“ Er drückte seine Hüften nach unten und dehnte mich schmerzhaft um den Knoten herum. Mein Körper wehrte sich – und gab dann nach. Mit einem feuchten, obszönen Knall rastete der Knoten ein. Ich schrie. Laut. Wild. Sinnlos. Mein Körper zuckte um ihn herum. Meine Erregung erreichte ihren Höhepunkt. Und Kael stöhnte tief in seiner Brust wie ein Tier, das endlich satt geworden war. „Braves Mädchen“, knurrte er in meinen Nacken. „Genau so. Lass sie dich hören. Lass dein Rudel wissen, wem du jetzt gehörst.“ Ich schluchzte an seiner Schulter. Und dann spürte ich es. Warmes Entspannen. Es ergoss sich. Es füllte mich. Es überflutete mich. Meine Gebärmutter verkrampfte sich hilflos und versuchte, ihn leer zu melken. Kael hörte nicht auf, sich zu bewegen, selbst als er sich in mir verknotet hatte – er drückte sich in mich hinein, erzeugte mehr Reibung, steigerte die l**t und zwang mir eine Welle der Nachbeben nach der anderen auf. Ich konnte nicht aufhören zu stöhnen. Ich konnte nicht aufhören zu zittern. Ich konnte nicht aufhören, mehr zu wollen. Schließlich sank er über mir zusammen, sein Knoten noch immer tief in mir, sein Mund an meinem Ohr. „Ich werde dich schwängern, Seren“, flüsterte er. „Immer und immer wieder. Bis jeder Teil von dir nach mir riecht.“ Ich konnte nicht sprechen. Ich konnte nur daliegen – benutzt, gefüllt, beansprucht und tropfend vom Feind meines Vaters.
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