Chapter 10

1000 Words

Die Leine war weg, aber das Halsband blieb. Ein Streifen schwarzes Leder, warm von meiner Haut, eng genug, um mich daran zu erinnern, wem ich gehörte – ohne dass jemals Ketten nötig gewesen wären. Kael hatte seinen Standpunkt klar gemacht. Das Rudel hatte zugesehen, wie ich kniete. Mich unterwarf. Nicht, weil ich ihn liebte. Nicht einmal, weil ich gebrochen war. Sondern weil es in diesem Moment keine andere Wahl gab. Und Kael? Er hatte auf mich herabgeschaut, als wäre ich sein Ein und Alles. In dieser Nacht nahm er mich nicht grob. Es gab keine Beanspruchung im Kreis. Keine Demütigung vor seinen Wölfen. Keine Strafen oder Lektionen. Er brachte mich nur zurück in seine Höhle, legte mich auf das Bett und drückte sich hinter mich. Er schlang seine Arme um meine Taille. Sein Körper

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