Mira sitzt halb zurückgelehnt im Sessel, die Pyjamahose weit geöffnet. Ihre Hand gleitet unter den Stoff, die Finger verschwinden zwischen den Beinen, ihr Blick bleibt an Jessy und Anna hängen – prüfend, offen, fast fordernd.
Jessy lehnt entspannt am Sofa, ein Bein noch angewinkelt, das andere ausgestreckt. Sie grinst, sagt nichts, beobachtet Mira mit einer Mischung aus Amüsement und echter Lust. Für einen Moment herrscht Stille, nur das leise, fast schüchterne Geräusch von Miras Hand, das rhythmische Streicheln, das sich mit ihrem flachen, heißeren Atem mischt.
Anna kann den Blick nicht abwenden. Sie spürt, wie ihr eigener Körper reagiert: Die Brust spannt, zwischen den Beinen pocht es warm, fast schmerzhaft. Ihr Mund ist trocken, die Hände auf den Oberschenkeln, die Knie leicht geöffnet, als könnte sie das alles körperlich auffangen.
Mira schließt die Augen, ihre Lippen sind halb geöffnet, ein kaum hörbares Stöhnen entweicht ihr. Ihr Becken hebt sich ein wenig, die Hand arbeitet schneller. Immer wieder blinzelt sie zu Jessy, dann zu Anna. „Ihr wisst gar nicht, wie heiß das ist“, flüstert sie, ohne Scham. „Dass ihr einfach nur da sitzt und mich so anstarrt.“
Jessy lächelt, lehnt sich noch tiefer in die Kissen. „Vielleicht genieße ich das einfach. Und Anna…?“
Anna spürt den Blick beider Frauen auf sich, merkt, wie ihr Gesicht noch heißer wird. Sie schüttelt kaum merklich den Kopf, zwingt sich zu einem Lächeln, aber ihre Finger krallen sich in den Sofastoff. Ihr ganzer Körper vibriert zwischen Flucht und Hingabe.
Miras Hand ist jetzt deutlich sichtbar, sie hebt die Hüfte, zieht die Hose noch tiefer, zeigt sich ganz. Ihre Finger kreisen schneller, tauchen tief ein, ziehen sich wieder zurück. Ihr Stöhnen wird lauter, ihre Brust hebt und senkt sich, als würde sie um Luft ringen.
Anna fühlt sich, als würde ihr die Luft wegbleiben. Ihr Blick gleitet über Miras entblößten Körper, über Jessys entspannte Pose, dann wieder zu ihrer eigenen, immer noch angezogenen Brust. Ihr Verlangen ist ein brennender Knoten. Sie merkt, wie ihre Oberschenkel zittern, wie ihr Atem schneller wird – und doch kann sie sich nicht bewegen.
Mira öffnet die Augen, sieht Anna an, direkt, durchdringend. „Du kannst mitmachen. Oder du kannst einfach nur schauen. Es ist alles erlaubt.“
Aber Anna schafft es nicht. Sie bleibt still, ihre Hand drückt sich nur flach auf ihre Brust, als müsse sie sich selbst festhalten. Ein leises Keuchen entweicht ihr, ihre Beine spannen sich, sie will aufspringen – oder sich ausziehen, sie weiß es nicht. Stattdessen steht sie plötzlich auf, stolpert fast, ihr Herz hämmert wild.
Jessy sieht ihr nach, sagt nichts, nur ein wissendes Lächeln zuckt über ihre Lippen.
Anna verlässt das Wohnzimmer, den Blick auf den Boden geheftet, spürt das Blut in den Ohren rauschen. Sie hört, wie hinter ihr Mira lauter stöhnt, wie Jessys leises Kichern den Flur füllt. Sie schließt die Tür zum Bad, lehnt sich mit dem Rücken dagegen. Die Stille ist plötzlich ohrenbetäubend.
Mit zitternden Fingern schiebt Anna die Hose herunter, lässt sich auf den Deckel der Toilette sinken. Ihre Hand wandert unter den Slip, vorsichtig zuerst, dann immer fordernder, bis sie spürt, wie feucht sie ist. Sie schließt die Augen, lässt die Bilder wiederkehren: Jessys nackter Körper, Miras Hand, der gemeinsame Blick. Ihre Finger kreisen, langsam, dann schneller, während sie an das leise Stöhnen im Wohnzimmer denkt, an das, was sie hätte tun können.
Ihr Atem geht schneller, der Rücken spannt sich durch, ihre Hüfte zuckt nach vorne, als sie kommt – nicht laut, nicht wild, aber tief und lange, so, wie sie es selten erlebt hat.
Danach sitzt sie still da, das Gesicht noch immer heiß, das Herz wild. Sie weiß: Es wird ein nächstes Mal geben. Und dann wird sie sich entscheiden müssen.