Nathans Sicht Die Fahrt war ruhig, während alle außer mir gegen den Schlaf ankämpften. Als ich vor dem Haus anhielt, lag die Luft schwer vor Erinnerungen, jede eine Mahnung an das, was wir verloren hatten, und an das, wofür wir noch immer kämpften. Ich stieg aus dem Auto und nahm die Szene in mich auf. Es sah immer noch genauso aus wie beim letzten Mal, als wir hier gewesen waren – Natalie hatte fast unser Leben genommen, und Maya hatte es gerettet. Ich atmete die kühle, frische Luft ein, ließ sie meine Lungen füllen, doch sie beruhigte die Unruhe in meinem Bauch kaum. „Sieht gleich aus, oder?“, durchbrach Daniels Stimme meine Gedanken. Er stand neben mir, seine Augen auf das Haus gerichtet, sein Gesicht ausdruckslos. „Ja“, murmelte ich und steckte die Hände in die Taschen. „Seitdem ha

