Das Feuer knisterte in der mondbeschienenen Lichtung und warf lange Schatten durch die Bäume. Aria stand wie versteinert da, der Atem stockte ihr in der Kehle, als der Fremde aus dem Nebel trat. Doch er war kein Fremder – nicht für ihren Wolf, nicht für ihr Blut. Groß und majestätisch, mit langen, silbergestreiften Haaren und Augen, die ihren eigenen so ähnelten, strahlte der Mann eine Präsenz aus, älter und mächtiger als jeder Alpha, dem sie je begegnet war. Das Murmeln des Rudels verstummte, als er den Mund öffnete. „Aria“, sagte er, seine Stimme eine eindringliche Melodie aus Macht und Schmerz. „Meine Tochter.“ Die Zeit blieb stehen. Instinktiv rückte Caleb näher an Arias Seite, seine schützende Haltung unverändert. Elena, still und bleich, trat vor, ihre Stimme zitterte leicht. „Ne

