„Elena!“ Aria keuchte und taumelte zurück. Ihre Schwester stand vor ihr wie ein lebendig gewordener Geist, schön und erschreckend zugleich im Mondlicht. „Überrascht?“ Elenas Stimme war wie Seide und Gift zugleich. „Du solltest es sein. Schließlich dachtest du, du hättest mich getötet.“ „Ich wollte dir nie wehtun“, flüsterte Aria, Tränen liefen ihr über das Gesicht. „Ich habe an jenem Tag am See versucht, dich zu retten. Ich bin hinter dir hergesprungen—“ „Lügnerin!“ Elenas Augen blitzten vor Wut. „Du hast mich untergetaucht. Du wolltest mich loswerden, damit du Daddys Liebling sein kannst.“ Die Worte trafen Aria wie physische Schläge. Das hier war nicht ihre süße kleine Schwester. Diese Elena war kalt, wütend, gefährlich. „Das ist nicht wahr“, sagte Aria verzweifelt. „Elena, bitte hör

