Sie kam an einem Donnerstagabend nach Hause und fand einen Fremden an ihrem Küchentisch sitzen – außer dass er kein Fremder war, das verstand sie innerhalb einer Sekunde, weil Damien mit ihm in einer Stimme sprach, die sie in ihrem Leben genau zweimal gehört hatte, und nur aus einem Telefon, das er sich ans Ohr hielt. Die scharfe Stimme. Die bewusste. Die Version von ihm, die nur für genau einen Menschen auf der Welt auftauchte. Das ist Marcus, sagte Damien. Trainer Marcus war älter, als sie ihn sich in ihrem Kopf vorgestellt hatte, weit in den Sechzigern, mit dem Körperbau eines Mannes, der vor langer Zeit ein ernsthafter Athlet gewesen war und gerade genug davon behalten hatte, um eine Küche klein wirken zu lassen. Er stand auf, um ihr die Hand zu schütteln – was sie nicht erwartet ha

