Der Motor des SUVs summte gleichmäßig, während Merrick fuhr und Pagan neben ihm saß. Die Reifen knirschten über die schneebedeckte Straße. Vorne in der Fahrerkabine war es ruhig. Die einzigen Geräusche waren das leise Rattern der Federung und die entfernten Gespräche aus den anderen Fahrzeugen des Konvois. Hinter ihnen hatte Lyon Charise auf dem improvisierten Bett im Heck des SUVs gebettet, fest in Decken eingewickelt. Sie lag auf der Seite, den Kopf auf ein Kissen gebettet, während ihr Haar über ihre Schulter fiel. Das übergroße Hemd hing locker an ihr, ihre nackten Beine waren leicht angezogen – ein natürlicher Schutz ihrer Bescheidenheit. Selbst im Schlaf lag eine Spannung in ihrer Haltung. Fein. Aber unübersehbar. Als wäre ein Teil von ihr weiterhin wachsam. Merrick warf eine

