Willkommen in meiner dreckigen kleinen Welt
~Lily~
Okay, hör mir zu! Ich weiß, das klingt verrückt, aber ich schwöre, ich habe offiziell jeden Funken Selbstkontrolle verloren. Komplett, tragisch, völlig verschwunden.
Wenn es eine spezielle Art von Werwolf-Hölle für Mädchen gibt, die den Namen des Vaters ihrer besten Freundin stöhnen, während sie sich in Hotelbetten selbst verwöhnen, dann sitze ich bereits in der ersten Reihe. VIP. Dauerreservierung. Keine Chance auf Rettung. Ich werde direkt in diese Hölle kommen, durchnässt und lächelnd.
Es ist mir mittlerweile aber völlig egal. Ich habe mich schon so oft selbst dafür verurteilt, dass ich keine Scham mehr übrig habe, in der ich mich winden könnte.
„Oh, Göttin! Ich bin so eine dreckige Schlampe! Ich werde in der Hölle brennen!“ Das oder Ähnliches habe ich mir schon unzählige Male selbst eingebleut.
Und weißt du auch wann? Genau, direkt nach jedem einzelnen Orgasmus. Denn, ja, ich liege jetzt schon seit über einer Stunde hier. Beine offen, Tanktop hochgerollt und mit glänzenden Fingern.
Meine Stimme ist völlig hinüber. Meine Schenkel sind klebrig. Ich keuche wie eine unbeanspruchte, läufige Omega. Und all das Stöhnen, das Zittern und das wahnsinnige Wimmern klingt, als bräuchte ich einen Exorzisten. Aber ich tue das alles nur für einen Mann: Connor Blackwood!
Er ist nicht irgendein Mann, sondern der Vater meiner besten Freundin. Er ist ein 1,90 Meter großer, silberäugiger, emotional unerreichbarer, breitschultriger, muskulöser, verdammt grummeliger Alpha, dessen Duft und raue Stimme meine Klitoris pochen lassen.
Die Art von Mann, bei der ich Schmetterlinge im Bauch und eine pochende Muschi bekomme. Einfach nur, weil er in meiner Nähe existiert. Er ist gefährlich auf eine Weise, die mein Körper gar nicht überleben will.
Er ist eine Versuchung in Muskeln und Dominanz gehüllt. Und wenn ich jemanden auf der ganzen Welt wählen könnte, der mir meine Jungfräulichkeit nehmen, meine Unschuld ruinieren und die Seele aus meinem Leib vögeln würde, dann wäre er es.
Kein Schutz. Keine Gnade. Nur voller Alpha-Wahnsinn. Ich will aufgerissen werden. Ich will markiert, gefüllt, festgenagelt und gebrochen werden.
Ich will seine Stimme in meinem Ohr hören, die sagt: „Du gehörst jetzt mir!“, während ich in das Kissen schreie und ihn anflehe, nicht aufzuhören. Ich will jemandem so vollständig gehören, dass ich meinen eigenen Namen vergesse und anfange, seinen zu verehren.
Und ja, ich bin achtzehn. Ich habe es schon einmal gesagt, aber ich sage es nochmal, weil es wichtig ist. Ich bin bereits volljährig und erwachsen. Ich wiederhole es wie ein Gebet, während ich mich immer noch nicht erwachsen fühle, wenn mein Höschen ganz durchnässt ist und ich an den Anblick seines Mundes um den Rand einer Bierflasche denke.
Ich fühle mich nicht erwachsen, wenn ich daran denke, wie er letzten Sommer aus dem Pool stieg. Wasser, das seine Brust hinuntertropfte. Sein dunkles Haar zurückgestrichen. Sein Alpha-Duft, der so stark von ihm ausströmte, dass ich fast ohnmächtig wurde. Ich stand dort wie eingefroren. Schenkel zusammengepresst, Gesicht rot, Nippel hart. Jede Zelle in meinem Körper schrie danach, von ihm beansprucht zu werden.
Und jetzt bin ich hier. Drei Orgasmen später. Immer noch durchnässt. Immer noch verzweifelt. Immer noch zitternd. Ich fühle mich, als wäre etwas Wildes in mir ausgebrochen und jetzt ist nur noch Verlangen übrig. Ich will ihn mehr als alles andere. Und das Schlimmste ist, dass die Kreuzfahrt noch nicht einmal begonnen hat.
Ja, es stimmt. Ich gehe in weniger als vierundzwanzig Stunden auf eine luxuriöse private Kreuzfahrt. Eine Yacht. Acht Passagiere. Teures Essen. Unglaublich reiche Leute. Und ich, eine gefährlich geile, kleine Omega, die nur einen starken Alpha-Duft davon entfernt ist, in einen ausgewachsenen, körperzerstörenden, hitzegetriebenen Zusammenbruch zu verfallen.
Und rate mal, wer mich eingeladen hat?
Bella. Meine beste Freundin. Das Mädchen, das absolut keine Ahnung hat, dass ihre süße, immer lächelnde, unschuldige, beste Freundin seit zwei Jahren ihr Laken durchnässt, immer wenn sie sich vorstellt, wie es wäre, am Schwanz ihres Vaters zu ersticken.
Ich weiß, ich hätte ihr Angebot ablehnen sollen. Ich hätte mich reif, verantwortungsbewusst und respektvoll verhalten sollen. Ich hätte sagen sollen, dass ich den Sommer über bereits beschäftigt wäre. Ich hätte erneut sagen sollen, dass meine Oma gestorben ist. Ich hätte sagen sollen, dass ich eine Yacht-Allergie habe. Oder einfach irgendetwas.
Aber stattdessen habe ich Ja gesagt. Ich habe so schnell zugestimmt, dass ich fast geschrien hätte. Dann bin ich nach Hause gerannt und habe jedes einzelne kleine, schmutzige Dessous eingepackt, das ich besitze. Das rote Höschen. Das Spitzenhöschen. Das durchsichtige Höschen. Das schrittlose Höschen, das ich mir heimlich gekauft habe, obwohl ich noch nie einen Jungen geküsst habe.
Ich habe sie alle für ihn gepackt. Weil ich will, dass er mich sieht. Ich will, dass er mich ansieht und vergisst, dass ich jemals ein kleines Mädchen war. Ich will, dass seine Augen an mir herabgleiten. Ich will, dass er die Veränderung in meinem Duft wahrnimmt. Ich will, dass er erstarrt. Ich will, dass sein Schwanz zuckt. Ich will, dass sein innerer Alpha knurrend erwacht. Ich will, dass er die Kontrolle verliert.
Ich stehe jetzt vor dem Spiegel und starre mich an, während ich die Augen schließe. Dann sehe ich es bereits vor mir: ein Steg, die brennende spanische Sonne, die glänzende Yacht, Bella, die quietscht und auf mich zurennt. Dann drehe ich mich um.
Und da steht er: Connor Blackwood.
Er trägt eine weiße Leinenhose. Ein dunkles Hemd, halb aufgeknöpft. Sonnenbrille in die Haare geschoben. Arme verschränkt. Sein Mund bildet eine gerade, unergründliche Linie. Dieser Duft. Diese Macht. Er. Vielleicht wird er mich ansehen. Vielleicht wird er meinen Namen aussprechen.
Und ich werde dann lächeln. Ich werde so tun, als wäre ich nicht triefend nass unter meinem Kleid. Als hätte ich nicht seit meinem sechzehnten Lebensjahr von diesem Moment geträumt, während meine Finger zwischen meinen Beinen steckten.
~~~
Ich stand immer noch wie eine Irre vor dem Spiegel. Eine Hand auf der Hüfte, die andere dramatisch fuchtelnd, während ich übte, wie ich mich bücken würde. Ich durfte nicht aussehen, als würde ich darum betteln, gefickt zu werden.
Ich schwang immer wieder meine Hüften, bog meinen Rücken, neigte meinen Kopf genau richtig. Ich werde so tun, als hätte ich versehentlich mein Getränk fallen lassen. Ich werde mich einfach vor seinem Schwanz bücken und so tun, als wäre es nicht absichtlich. So etwas in der Art. Meine Titten wippten. Mein Arsch sah einfach nur verdammt perfekt aus. Meine Nippel stachen durch mein Tanktop, als würden sie danach schreien, in den Mund genommen zu werden.
Aber hör mir zu! Wag es ja nicht, mich zu verurteilen! Ich weiß genau, dass ich nicht das einzige Mädchen bin, das so etwas jemals gemacht hat. Ich weiß, dass du auch schon mal deinen Rücken vor deinem Schwarm gewölbt hast, als ob du dich rein zufällig dehnen müsstest. Ich weiß, dass du „aus Versehen“ etwas fallen gelassen hast, nur um zu sehen, ob seine Augen dir folgen würden.
Also schau mich jetzt nicht schief an! Ich bin nur ehrlich. Ich bin nur mutig genug, laut auszusprechen, was deine feuchte kleine Muschi bereits weiß. Wir sind alle ein wenig versaut, wenn der richtige Mann den Raum betritt.
Ich hockte mich hin und übte, wie ich ein falsches „Ups“ stöhnen würde, während ich so täte, als würde ich meinen Lipgloss aufheben. Dann summte plötzlich mein Handy auf dem Bett.
Bella! Oh, Scheiße!
Ich nahm den Anruf schnell entgegen. „Hallo?“ Ich versuchte, normal zu klingen, aber meine Stimme kam atemlos heraus.
„Wo zur Hölle bist du?“, schrie Bella. Ich konnte den Wind und das Wasser hören, das gegen den Steg schlug. Ich konnte Möwen hören, jemand öffnete Champagner und eine Schiffshorn dröhnte, als würde es mich auslachen. „Lily, der Kapitän ist buchstäblich dabei, die Seile loszumachen! Wenn du diese Kreuzfahrt verpasst, weil du deine Wimpern noch biegen musst ...“
„Ich bin auf dem Weg!“ Ich drehte mich panisch im Kreis, als ob mich das irgendwie dorthin teleportieren würde. „Ich bin nur noch fünf Minuten entfernt. Wirklich!“
„Das klang nicht überzeugend.“
„Acht! Okay, vielleicht zehn! Aber wirklich schnelle zehn Minuten! Bin quasi nur einen Quickie entfernt.“
Bella stöhnte, aber sie lachte. „Du solltest lieber deinen kleinen, lüsternen Hintern bewegen! Das wird der Sommer, der alles verändert! Spanien, Frankreich, Italien, Griechenland! Weißt du, wie viele heiße Typen jetzt schon auf diesem Boot sind?“
Ich versuchte zu lachen. Es klang allerdings eher wie ein sterbendes Wimmern. „Oh, ich bin sowas von bereit!“
Sie kicherte. „Gut! Der Champagner fließt schon, alle Regeln wurden über Bord geworfen und mein Vater ist der einzige Erwachsene an Bord. Aber er ist so langweilig, dass er nicht wirklich zählt. Er steht wahrscheinlich schon irgendwo in einer Ecke und starrt mit einem Whiskey in der einen Hand und einem Trauma in der anderen auf das Meer.“
Mein ganzer Körper erstarrte. Ihr Vater. Connor.
Und dann sagte sie es: „Ich glaube, Rose hat dich in die Suite neben seiner gesteckt. Also versuch vielleicht nicht zu laut zu stöhnen, wenn du mit dir selbst spielst, ja?“
Mir wurde sofort flau im Magen. Meine Beine knickten ein. Meine Muschi zog sich so heftig zusammen, dass ich keuchte. Das Zimmer ihres Vaters war neben meinem?
Ich könnte wirklich sterben. Oder explodieren. Oder einfach dahinschmelzen und zu einer Pfütze aus feuchten, sündigen Gedanken werden. Dann würde ich wie ein Geist in seine Suite gleiten, der darum bettelt, von ihm berührt zu werden.
„Lily?“ Bellas Stimme holte mich zurück. „Alles okay?“
„Äh, ja. Klar“, sagte ich atemlos. „Ich, ähm, verarbeite das nur.“
Sie lachte. „Denk nicht zu viel nach! Komm einfach her! Diese Yacht ist unglaublich. Es gibt sogar verschiedene Etagen. Wirklich! Kingsize-Betten. Duschen, die sechs Leute fassen könnten. Beleuchtung je nach Stimmung. Das Ganze fühlt sich an, als wäre es nur für s*x gebaut worden.“
Ich griff bereits nach meiner Tasche, schob meine Füße in meine Sandalen und zog mein feuchtes Höschen mit zitternden Fingern wieder zurecht. „Ich mache mich jetzt sofort auf den Weg!“
„Gut“, sagte sie. „Lass uns ein paar unvergessliche Sünden begehen!“
Dann legte sie auf. Und ich stand einfach da, starrte mich wieder im Spiegel an und zitterte von innen heraus. Das war der Anfang von allem. Das wäre der Sommer, der mich auf die bestmögliche Weise zerstören würde.
Moment mal! Bevor ich diese Tür öffne, bevor ich ihn wiedersehe und bevor ich das Dümmste und Schmutzigste, was ich je in meinem Leben getan habe, tue, muss ich noch etwas sagen.
Zu dir. Ja, ich meine dich. Die das hier liest, mit angespannten Oberschenkeln und einer so fest gebissenen Lippe, dass sie praktisch blau ist. Tu nicht so, als wärst du nicht schon feucht! Denn ich weiß, dass du es bist. Sonst würdest du diesen Satz hier gar nicht lesen.
Willkommen in meiner Katastrophe!
Nein, streich das!
Willkommen zu meinem schmutzigen, versauten Abstieg in den Wahnsinn, der jede Muschi pulsieren lassen würde!
Denn was nun folgt, ist nicht niedlich. Es wird kein langsames Anbandeln geben. Es ist keine Romanze. Es ist etwas, das du noch nie gelesen hast.
Du solltest dein Spielzeug lieber aufgeladen haben. Das, das nicht aufhört, bis du schreist und vollkommen atemlos bist. Denn diese Geschichte ist nichts für Zartbesaitete. Sie ist für diejenigen, die schmutzige Dinge lieben.
Also, sei ein braves, kleines Luder! Geh zum nächsten Kapitel! Aber sag später nicht, ich hätte dich nicht gewarnt!