Die Dunkelheit verschlang Lena nicht sanft. Sie riss, zerbrach, zerschmetterte. Ein Sturm aus zerbrochenen Erinnerungen und brennenden Visionen tobte in ihrem Kopf – Namen, die sie nicht kannte, Kriege, die sie nie geführt hatte, Kräfte, um die sie nie gebeten hatte, explodierten wie Sonnen hinter ihren Augenlidern. Irgendwo weit weg hörte sie jemanden nach ihr rufen. Nicht die Göttin. Eine andere Stimme. Rau. Wild. Verzweifelt. „Lena … Lena, bleib bei mir. Wag es nicht, mich zu verlassen.“ Dominic. Aber sie ertrank zu schnell, um ihn zu erreichen. Ein goldener Riss durchbrach die Dunkelheit – – und die Welt um sie herum kehrte zurück. Dominic hielt sie fest, als würde sie verschwinden Lena holte scharf Luft und keuchte. Sie lag auf dem obsidianfarbenen Boden der Pantheon-Kam

