Nimm mich roh

665 Words

Der Raum war riesig, ganz aus Glas und Stahl, mit einem Blick auf die Skyline, der mir den Atem raubte. Raumhohe Fenster erstreckten sich über das gesamte Wohnzimmer, die Lichter der Stadt funkelten wie Sterne. „Heilige...“, unterbrach ich mich selbst, als ich sein leichtes Grinsen bemerkte, während er mich beobachtete. „Das ist deine... Wohnung?“ „Mein Zuhause“, korrigierte er mich gelassen, zog seine Jacke aus und hängte sie mit geübter Leichtigkeit auf. Natürlich war es das. Natürlich lebte der Mann, der so leise und doch so eindringlich in mein Leben und mein Herz getreten war, der sich durch das Leben bewegte, als gehöre ihm der Boden unter seinen Füßen, an einem Ort wie diesem. Ich streifte unbeholfen meine Stiefel aus und fühlte mich plötzlich in seiner Welt unbehaglich. „Du hät

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