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Der verratene Hybrid: Die Rache

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Rebecca Morrison stand kurz davor, Luna zu werden – die rechtmäßige Gefährtin von Alpha Leon. Doch ihr Traum zerbricht, als Verrat sie trifft. Vergiftet und ermordet von dem Mann, dem sie geholfen hatte, sein Rudel aufzubauen, erhält Rebecca auf wundersame Weise eine zweite Chance: Sie wird in die Vergangenheit zurückgeboren.

Entschlossen, Leons Fängen zu entkommen, sucht sie Zuflucht bei Lysander Castile, Leons Stiefbruder. Gemeinsam schmieden sie einen gnadenlosen Racheplan. Doch je enger ihre Allianz wird, desto stärker werden auch die Gefühle, die zwischen ihnen aufkeimen.

Zwischen dunklen Geheimnissen, alten Wunden und einem erbitterten Machtkampf muss Rebecca den gefährlichen Grat zwischen Liebe und Verrat beschreiten. Wird sie ihre zweite Chance nutzen – oder werden die Geister der Vergangenheit sie erneut zerstören?

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Kapitel 1
Rebeccas Perspektive „Ich werde dir die Zunge herausschneiden, wenn du mich zurückweist!“, brüllte Leon mir ins Gesicht. Ich trat einen Schritt zurück, das Herz hämmerte gegen meine Rippen, während ich ihn anstarrte. Wer war dieses Monster? „Glaubst du, du kannst einfach so von mir weggehen, Rebecca?“ Er kam näher und überwand den Raum zwischen uns in einem Herzschlag. Seine Hand klammerte sich um meine Kehle; der Druck raubte mir den Atem. Sein Blick brannte, während er mich musterte, seine Augen glühten vor etwas, das ich zuvor noch nie an ihm gesehen hatte. „Du wirst noch heute meine Frau werden, selbst wenn es dich umbringt.“ Ein Schauer lief über meinen Rücken. *Das hat es bereits*, dachte ich bei mir. Eigentlich sollte ich tot sein. Ich hätte tot sein müssen, doch irgendwie war ich hier – zurück in dem Moment, der mein Schicksal besiegelte. Seine Finger zogen sich fester zusammen und trieben mir kalten Schweiß auf die Haut. „Niemand sonst würde eine Hybrid-Schlampe wie dich wollen, also sei dankbar.“ „Wenn ich nur eine Hybrid-Schlampe bin“, brachte ich hervor und zwang meine Stimme zur Ruhe, „warum willst du mich dann heiraten? Ich weiß, dass es Diane ist, die du wirklich willst.“ Er erstarrte. „Diane ist deine beste Freundin“, sagte er, als ob ich das nicht schon längst wüsste. „Und die Frau, mit der du schläfst“, erwiderte ich tonlos. Sein Gesicht verzog sich, und ich sah seine geballte Faust zu spät. Schmerz explodierte an meinem Kiefer und schickte mich benommen zu Boden. Blut füllte meinen Mund und tropfte auf mein Hochzeitskleid. Sterne tanzten vor meinen Augen. „Du wirst mich heiraten“, knurrte er mit tiefer, wütender Stimme. „Oder ich töte dich – und glaub mir, niemanden würde es kümmern, was mit einem Abschaum wie dir geschieht.“ Er würde mich töten, genau wie beim letzten Mal. Aber das war „davor“ – bevor ich wiedergeboren wurde und diese zweite Chance erhielt, die Vergangenheit umzuschreiben. Dieses Mal würde ich diejenige sein, die geht. --- „Es sind fünf Jahre vergangen“, sagte ich und versuchte, die Schärfe aus meiner Stimme zu halten. „Ich habe Silvercreek all die Jahre an deiner Seite als Luna gedient. Aber ich werde immer noch nicht als Luna anerkannt.“ Ältester Erwin blickte mich mürrisch an, die Falten in seinem Gesicht vertieften sich. „Ein Hexen-Hybrid sollte seinen Platz kennen.“ Ich sah zu Leon und hoffte verzweifelt, dass er mich verteidigen würde. Doch er blieb stumm, sein Blick war kalt. „Alpha Leon?“, drängte ich, meine Stimme kaum mehr als ein Flüstern. Er zog eine Braue hoch und zuckte mit den Schultern. „Was soll ich dazu sagen?“, fragte er barsch. „Die Ältesten haben recht. Statt gierig zu sein, solltest du vielleicht dankbar sein für alles, was ich dir gegeben habe.“ Ich schluckte den Schmerz hinunter und zwang mein Gesicht zu einer Maske der Ruhe. Dies war der Mann, an dessen Seite ich gedient hatte, in dessen Rudel ich meine eigenen Ressourcen gesteckt hatte, um es zu stärken und zu vergrößern. In diesem Moment wusste ich, was ich zu tun hatte. „Ich will hier raus“, sagte ich leise. „Alpha Leon, ich will die Scheidung.“ Stille kehrte ein. Dann lachte er bellend auf, als hätte ich ihm gerade einen absurden Witz erzählt. „Was zur Hölle redest du da? Eine Scheidung?“ Ich nickte, zog einen braunen Umschlag aus meiner Tasche und schob ihn ihm über den Tisch zu. „Ich habe bereits unterschrieben. Du musst nur noch deinen Namen hinzufügen.“ Er starrte auf die Papiere, Schock flackerte in seinem Gesicht auf, bevor sein Ausdruck hart wurde. „Was für eine kindische Nummer ist das?“, spottete er. „Glaubst du, du kannst mit Scheidungspapieren um dich werfen, um zu bekommen, was du willst?“ Ich hielt seinem Blick stand, meine Stimme blieb fest. „Hier geht es nicht darum, dich unter Druck zu setzen, Leon. Ich meine es ernst. Ich bin nicht mehr das naive Mädchen von früher, das dachte, sie könnte sich Respekt verdienen, indem sie hart arbeitet. Diese Ehe...“, ich hielt inne, um mich zu sammeln, „...bedeutet nichts, wenn ich für dich nur ein Werkzeug bin.“ Er starrte mich an, sein Gesicht spannte sich an. „Du bist meine Frau, Rebecca“, sagte er kalt. „Es wird keine Scheidung geben.“ „Nicht mehr lange.“ Mein Herz schmerzte, aber ich wich nicht zurück. „Unterschreib die Papiere.“ Ein kurzes Flackern von etwas – Reue? – huschte über sein Gesicht, bevor es verschwand. Er nickte den Ältesten zu. „Lasst uns allein.“ „Alpha, sie blufft“, beharrte Ältester Erwin. „Geht“, wiederholte Leon mit harter Stimme. Einer nach dem anderen verließen die Ältesten den Raum und warfen mir finstere Blicke zu, bis nur noch wir beide übrig waren. Leons durchdringende Augen fixierten mich auf meinem Stuhl. Sein Schweigen lastete wie ein schweres Gewicht auf mir. Dann brach er es, wandte sich einer Schublade zu und holte eine schwere, ledergebundene Mappe heraus. Er warf sie vor mir auf den Tisch. „Du dachtest, ich würde dich nicht zur Luna machen?“, spottete er und schob sie mir entgegen. „Ich habe auf deinen Geburtstag gewartet.“ Ich blinzelte, sprachlos. Als Leon mein Zögern sah, lachte er verächtlich. „Glaubst du mir immer noch nicht?“ Bevor ich antworten konnte, öffnete sich die Tür. Diane trat ein, ihr Gesicht zu einer gespielten Enttäuschung verzogen. „Tja, so viel zur Geburtstagsüberraschung“, schmollte sie und trug ein Tablett mit Champagnergläsern herein. Sie stellte es ab, schlang ihre Arme in einer herzlichen Umarmung um mich und flüsterte: „Herzlichen Glückwunsch.“ Ich erwiderte die Umarmung, während sich in meiner Brust ein Knoten aus Schuldgefühlen bildete. Ich war bereit gewesen zu gehen, dabei hatten sie eine Überraschung geplant. „Ihr wolltet mich überraschen?“, fragte ich, immer noch fassungslos. Leon hielt mir sein Glas entgegen, seine Augen waren unerwartet weich. „Ich wollte sichergehen, dass du dich zuerst vor dem Rudel bewiesen hast“, sagte er, als erkläre er etwas Zärtliches. „Dann, an deinem Geburtstag, wollten wir dich als Luna bekannt geben.“ Diane hob ihr Glas. „Ich habe vorgeschlagen, es ganz besonders zu machen“, fügte sie strahlend hinzu. „Du hast es verdient.“ Ich sah zu Leon auf, Tränen brannten in meinen Augen. „Danke. Es tut mir leid – ich dachte, du würdest dich für mich schämen.“ „Niemals, Liebling“, murmelte er. Wärme breitete sich in mir aus, während ich zwischen den beiden Menschen hin- und hersah, denen ich am meisten vertraute. Ich hob mein Glas und ließ es sanft gegen Leons klingen. Der Champagner war kühl und süß, und ich nahm einen langen Schluck, um mich zu beruhigen. „Nun, Rebecca“, sagte Leon und reichte mir einen Stift. „Unterschreib es. Nimm deinen rechtmäßigen Platz an meiner Seite ein.“ Mein Herz raste, als ich den Stift in die Hand nahm. Dies war der Moment, auf den ich gewartet hatte. Aber etwas fühlte sich... falsch an. Ich warf Diane einen Blick zu, die mich mit einem seltsamen, fast schon herablassenden Lächeln beobachtete. Ich tat es ab und setzte den Stift auf das Papier. Doch bevor ich unterschreiben konnte, überrollte mich ein Schwindelgefühl. Meine Sicht verschwamm, die Ränder verdunkelten sich, und ich stolperte und klammerte mich am Tisch fest. Leons Hand hielt mich fest, sein Griff war hart. „Fühlst du dich nicht gut, Liebling?“, fragte er mit spöttischer Stimme. „Ich... mir geht’s gut.“ Ich versuchte zu atmen, aber meine Kehle fühlte sich eng an. Ein Husten erschütterte meine Brust, und Blut füllte meinen Mund und lief über meine Lippen. Schmerz schoss durch meinen Magen, und ich krümmte mich stöhnend zusammen. „Leon...“ Panik stieg in mir auf, als er zurücktrat, seine Lippen zu einem grausamen Lächeln verzogen. Er ging auf die andere Seite des Raumes, um sich neben Diane zu stellen, und legte einen Arm um ihre Taille. „Charlotte...“, keuchte ich, meine Worte erstickten im Blut. „Leon?“ Keiner von ihnen rührte sich, um mir zu helfen, während ich auf die Knie sank und Blut den Boden befleckte. Der Raum drehte sich, als ich versuchte zu sprechen, aber meine Stimme versagte. „Schau mal, Süße“, lachte Diane, „es ist nichts Persönliches. Es ist einfach Zeit für dich zu gehen. Du hast deinen Zweck erfüllt.“ „Du bist wahnsinnig, Rebecca“, fügte Leon kalt hinzu. „Ein Hybrid könnte niemals meine Luna sein. Das hättest du schon vor langer Zeit begreifen sollen. Stattdessen hast du mir mit Scheidungspapieren gedroht.“ Er schüttelte den Kopf und lachte. „Du hast das verdient. Das war längst überfällig.“ Meine Welt zerbrach. Die Kälte des Verrats breitete sich wie Eis in meinen Venen aus. Das war eine Falle gewesen. Sie waren zusammen. Sie hatten das geplant. Ich war für sie nur eine Schachfigur gewesen. Ich versuchte zu sprechen, um Gnade zu flehen, doch meine Kehle schnürte sich zu, der Schmerz war unerträglich. Ich klammerte mich an meine Brust und rang nach Luft, während meine Sicht schwarz wurde. Mein Blick hob sich ein letztes Mal zu ihnen – mein Ehemann und meine beste Freundin, eng umschlungen, während ich sterbend auf dem Boden lag und ihr Lachen in meinen Ohren widerhallte. Ich streckte eine Hand aus, der letzte Funke Hoffnung erlosch, als die Dunkelheit mich verschlang.

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